Freitag, 20. Dezember 2013

#OER ist Schwerpunkt im Hamburger eLearning Magazin

Soeben ist die 11. Ausgabe des Hamburger eLearning Magazins online erschienen. Das Schwerpunktthema heißt OER und mich freut besonders, dass zwei großartige Projekte, die ich aktiv miterlebt habe, in ausführlichen Berichten hier vorgestellt wurden.

Über #COER13 kann man ab der Seite 37 und über #L3T ab der Seite 53 nachlesen: http://www.uni-hamburg.de/eLearning/eCommunity/Hamburger_eLearning_Magazin/eLearningMagazin_11.pdf
Doch auch die übrigen 70 Seiten, von denen 30 OER gewidmet sind, liefern sehr interessante Informationen.

Das Magazin kannte ich noch nicht und von seiner Existenz erfuhr ich beim #MOOCcamp13 in Frankfurt. Dort lernte ich die Chefredakteurin, Frau Britta Handke-Gkouveris persönlich kennen. Herzlichen Glückwunsch zu der gelungenen Publikation.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Tolle Erfahrung mit #Mooccamp13

Kinder, wie die Zeit vergeht! Fast einen ganzen Monat lang habe ich keinen Beitrag geschrieben. Es lag nicht daran, dass sich so wenig rund um #mooc, #oer oder #elearning getan hat, sondern im Gegenteil, ich rotierte ständig zwischen Brötchen-Verdienen und diversen Aktivitäten zu genau diesen Themen.
Am letzten Wochenende nahm ich in Frankfurt am #Mooccamp13 teil. Die Veranstaltung war für MOOC-Macher und -Interessierte bestimmt. In erster Linie ging es dabei um Erfahrungsaustausch aus den bisher in Deutschland durchgeführten MOOCs und um die Diskussion, wie sich die MOOC-Landschaft künftig verändern kann. Der Schwerpunkt der Themen und auch die meisten Teilnehmer kamen aus dem Hochschulbereich. Das war mir bei der Anmeldung nicht so klar, weil die Einladung recht allgemein und breit ausgelegt wurde.
Warum war die Veranstaltung so stark hochschulorientiert?
Dazu habe ich zwei Ideen und weiß nicht, welche besser zutrifft. Entweder werden MOOCs in Deutschland ausschließlich von und für Hochschulen gemacht, oder war es für die Veranstalter selbstverständlich, dass sich für MOOCs in erster Linie nur Hochschulen interessieren. Manchmal hatte ich schon das Gefühl, dass sich alles nur um Hochschulen drehte. Damit gehörte ich als "Schulbildung-Fremde" wieder mal der deutlichen Minderheit an.

Mittwoch, 20. November 2013

Definiere Lernen 2.0

Über einen #MOOC, den ich aktuell auch verfolge, habe ich noch gar nicht geschrieben, ich kam einfach nicht dazu. Es geht um den bMOOC "Lernexzellenz 2.0", der die eLearning SUMMIT Tour 2013 begleitet und insgesamt 5 Wochen dauert.
In der ersten Woche ging es um das Thema Kompetenz bzw. um das kompetenzbasiertes Lernen. Dabei wurde u.a. die Frage aufgeworfen, ob E-Learning (#elearning) im Social-Business-Zeitalter überhaupt noch eine Chance hat. Meine persönliche Antwort lautet: Ja, klar, wann, wenn nicht jetzt! Man darf nur E-Learning nicht zu eng definieren und vielleicht nur an WBTs oder feste Lernprogramme denken. Wir können gar nicht Nicht-Lernen, wenn wir uns in sozialen Netzwerken austauschen.
Und damit wäre ich beim aktuellen Thema des MOOCs, nämlich "Lernen begeistert und schafft neue Möglichkeiten". Karlheinz Pape erläutert in seiner wie immer pragmatischen und durch Erfahrung geprägten Art und Weise, warum das Lernen im Netz(werk) einfach Spaß machen muss.


In seinen Ausführungen hat mich vor allem die Definition fürs Lernen 2.0 begeistert: "Lernen 2.0 ist dann, wenn die Rollen zwischen dem Lehrenden und dem Lernenden dauernd wechseln." Was so einfach klingt, wirft im Prinzip die klassische Hierarchie der Bildungssysteme über den Haufen. Ich glaube, wir sind gegenwärtig Zeugen und Akteure eines echten Paradigmawechsels in der Bildung.
Was das für Schulen und Hochschulen bedeuten mag, das kann ich aus meiner Perspektive nicht beurteilen. Aus täglicher Erfahrung kann ich den Wechsel nur auf die betriebliche und unternehmerische (Weiter-)Bildung reflektieren. Ich stelle fest, es tut sich einerseits sehr viel und zahlreiche Unternehmen wagen den Schritt in Richtung der neuen Lernformen über Community, Unkonferenzen (z.B. Barcamp) und sogar MOOC. Anderseits kämpfen andere immer noch sehr um die Macht der Hierarchie. Auch so manche Trainerkollegen können sich nicht vorstellen nicht nur Lehrer, sondern auch Lerner zu sein. Karheinz Pape deutet in seinen Ausführungen ebenfalls auf das Problem der hierarchischen Abhängigkeit in Unternehmen an. Mit jemandem auf der gleichen Augenhöhe zu lernen und zu diskutieren ist nicht einfach, wer derjenige gleichzeitig über mein Gehalt entscheidet. Da habe ich als Freiberufler schon viel einfacher ;-).
Schauen Sie sich den kurzweiligen Beitrag an, es lohnt sich.

Donnerstag, 7. November 2013

Danke #Mathemooc...

Konkav, konvex, konfus - kein Problem, ich bin Kiebitz!
Foto: Screenshot aus #mathemooc
…denn jetzt weiß ich, wer ich bin, nämlich ein intuitiver Kiebitz!
Im #mathemooc geht es z.Zt. um Definitionen (zumindest bei mir, weil ich einige Tage im Rückstau bin). Endlich habe ich einiges kapiert:
  1. Eine Definition ist nicht gleich eine Definition, denn sie kann intuitiv, informell oder formal korrekt sein. Beispiel: Was ist Mathemooc?
    Intuitiv: Mathemooc ist, wenn Mathe Spaß macht.
    Informell: Mathemooc ist eine Lernveranstaltung im Internet  über mathematisches Denken, die anders ist als normale Schule.
    Formal korrekt: Mathemooc ist das, was kommt, wenn man hier klickt.
    O.K., Spaß beiseite, die Auseinandersetzung mit der Frage nach Definitionen hat mir geholfen, die Wichtigkeit einer klaren Formulierung zu erkennen. Das hilft nicht nur in Mathe, sondern auch in der Kommunikation, vor allem beim Gefühl aneinander vorbei zu reden.
  2. "Definitionen sind weder wahr, noch falsch. Sie sind höchstens sinnvoll oder sinnlos" - das gefällt mir. Aus der täglichen Erfahrung, z.B. eines Meetings kenne ich eine andere Haltung. Sobald jemand eine Aussage macht, die er als Definition bezeichnet ("ich würde das so definieren…"), fangen alle andere zu diskutieren, ob es wahr oder falsch ist. Beim der nächsten Gelegenheit kann ich deshalb sagen: "Es ist nicht die Frage wahr oder falsch, sondern eher das Problem, dass es sinnlos ist" Mathematisch korrekt, ob aber andere das so toll finden? Sie waren ja schließlich nicht beim Mathemooc.
  3. Es gab noch etwas für meinen Garten. Ich kann jetzt einen Oval mithilfe von zwei Pflöcken, einer Schnur und einem Stock perfekt abstecken! Im Frühjahr wird es tolle runde Beete in meinem Garten geben. Mathe sei Dank!
Es lief heute so gut mit dem Lernen, dass ich sogar das nächste Kapitel begonnen habe und sofort hatte ich ein unglaubliches Aha-Erlebnis! Im ersten Video des Kapitels geht es darum, wie man eigentlich auf gute Idee kommt - unter anderem unter der Dusche, so wie auf dem linken Screenshot zu sehen ist...
und auf dem… 

Das zweite hat zwar gar nichts mit Mathemooc aber sehr viel mit mir zu tun. Den Beitrag habe ich am Montag geschrieben, ohne nur eine Ahnung zu haben, dass zeitgleich im MOOC um das gleiche Thema ging!
Ich denke, das lässt sich weder mathematisch, noch wissenschaftlich erklären. Das war Intuition. Und deshalb bin ich ein intuitiver Kiebitz!


Dienstag, 29. Oktober 2013

Was hat ein #MOOC mit Pilzen zu tun?

Pilz oder MOOC?
Foto: CC-BY-3.0 by Eces
Denken Sie vielleicht, mir hat gestern der Sturm geschadet, weil ich eine so blöde Frage stelle? Nein, weder leide ich unter Sturmschäden, noch ist die Frage blöd. Sie ist mathematisch-philosophisch. Herbstzeit ist MOOCzeit. Wenn die Blätter fallen, dann schießen nicht nur Pilze sondern auch #MOOCs aus dem Boden. Alleine auf iversity sind in den letzten Tagen zehn MOOCs gestartet:

  • Mein absoluter Favorit ist der #mathemooc, bei dem man nicht nur mathematisch denken lernt, sondern auch entspannt meditieren kann.
  • Der Changemaker MOOC, bei dem man lernt, wie man die Welt verbessern kann, reizt mich auch. Die ersten Kapitel versprechen viel aber vor allem fordern sie viel Einsatz und Herzblut. Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt.
  • Beim Design 101 geht es um Basics in Sachen Modegestaltung. Ich selbst mache nicht mit aber heute habe ich zufällig entdeckt, dass Sandra, die ich vom #L3T und #COER13 kenne, dabei ist. So werde ich sicher erfahren, was dort so läuft.
  • Eine gute Freundin von mir hat sich für "Grundlagen des Marketings" entschieden. Danach kann ich ihr sicher kaum noch mit meinem im Studium gelernten Wissen etwas vormachen.
  • Außerdem kann man sich noch mit den Grundlagen der Webprogrammierung oder der Betriebswirtschaftslehre beschäftigen, Storytelling kennenlernen und üben, auf die Reise zu der schwarzen Materie ferner Galaxien machen oder politisch philosophieren. 
Aber zurück zu den Pilzen. Pilze wachsen in der freien Natur und sind kostenlos - MOOCs auch. Pilze muss man finden, sie verstecken sich gerne und man ist auf Tipps von anderen angewiesen - bei guten MOOCs auch. Pilze zu sammeln dauert etwas länger - MOOCs auch, mehrere Wochen. Das Bücken bei Pilzesammeln strengt an - bei MOOCs geht es auch nicht ohne Anstrengung. Pilze schmecken gut und sind gesund - MOOCs halten unsere graue Zellen frisch und das Oberstübchen fit. Pilze sind sehr unterschiedlich - MOOCa auch. Ohne Fleiß, kein Preis - und auch das trifft auf Pilze-Sammeln und MOOCs gleichermaßen.
Pilze oder #MOOC: Alles eine Frage der Definition! Genau so heißt das dritte Kapitel im #mathemooc. Darin basteln wir gerade an Definitionen und haben dabei viel mit Gummibärchen experimentiert. Warum eigentlich nicht mit Pilzen? Ja, stimmt! Die tollen Videos wurden bereits im Sommer produziert und es gab noch keine Pilze.
In diesem Sinne, ich gehe wieder MOOCs sammeln und melde mich bald wieder.



Freitag, 25. Oktober 2013

#Mathemooc - wieder was gelernt!

Wie zeichnet man einen Kreis ohne Zirkel? 
Seit knapp zwei Wochen mache ich beim #Mathemooc mit. Zugegeben, ich fühle mich ein wenig in die Schulzeit zurückversetzt, auch wenn die Lernmethoden bei dem #MOOC phänomenal und ganz anders sind, als sie zu meiner Gymnasium-Zeit waren. Die Inhalte sind geblieben: Binomische Formeln, Pythagoras und sein Dreieck, Sinus, Cosinus usw. Doch sie heute wieder zu lernen oder zumindest in Erinnerung zu rufen, fühlt sich viel schöner als damals an. Für mich ist der Mathemooc eine sehr gute Antialzheimer-Prophylaxe, was in meinem Alter durchaus angebracht ist.
Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass ich Neues lerne und dazu etwas, was ich bei meiner Arbeit anwenden kann. Oder hätten Sie gewusst, wie man einen Kreis ganz ohne Zirkel oder andere Hilfsmittel gut zeichnen kann? Und das sogar an der Tafel oder Flipchart? Tja, blöd nur, dass ich es nicht mit Worten erklären kann, man muss es selbst sehen. Aber kein Problem, melden Sie sich beim #mathemooc an: https://iversity.org/c/5?r=a882d. Es kostet nichts und Sie können den MOOC gleich wieder verlassen, wie Sie es wollen (Sie werden es aber nicht wollen, wetten?). Gehen Sie dann zum Kapitel 2 und klicken auf  G11 "Kreis zeichnen ohne Zirkel". Zuerst sehen Sie das Video vom Dr. Christian Spannagel . In den Antworten weiter unten ist noch ein tolles Video von "Jörg pauker" mit der Einleitung zum Kreismalen an der Tafel versteckt. Mit dem richtigen Schwung kriegen auch Sie einen schönen Kreis hin :-).
Heute wurde das dritte Kapitel freigeschaltet. Damit ist das Wochenende gerettet :-)

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Mein #OER-Experiment geht weiter

Das Webinar wird am Freitag wiederholt. Anmeldung unter:
https://www.edudip.com/webinar/OER---Bildung-für-alle/45236
Ich teste gerade in eigenem Umfeld, wie #OER ankommt und ob der Begriff überhaupt bekannt ist. Das ganze ist sofern interessant, weil ich mich eher im außerschulischen Umfeld bewege.
Im Rahmen meines "Experiments" biete ich kostenlose Webinare über Creative Commons und OER an. Vorgestern fand das Webinar "OER - Bildung für alle" statt. Immerhin, es haben sich über 10 Teilnehmer angemeldet, von denen letztendlich 7 auch im Raum waren. Wie ich erwartet hatte, kam nur ein Teilnehmer aus dem Bereich Bildung, die übrigen hatten unterschiedlichen, beruflichen Hintergrund. Meine Idee ist, die Basics über OER zu vermitteln und viele praktische Beispiele zu zeigen. Leider habe ich die Zeit unterschätzt, denn in 30 Minuten kann ich  kaum die besten Angebote zeigen. Alleine über #COER13 oder #L3T könnte ich Stunde lang berichten. Deshalb habe ich die Webinardauer für Freitag auf 45 Minuten ausgedehnt.
Eine Teilnehmerin fand ich echt klasse. Sie war ein absoluter OER-Neuling und hat tatsächlich vor dem Webinar meine Empfehlung, die Aufzeichnung des Webinars über CC-Lizenzen anzuschauen, befolgt. Sie war vom Thema sehr angetan und wir sicher OER noch weiter entdecken wollen.
Insgesamt bekam ich 3 tolle Bewertungen, die mir Mut machen und bestätigen, dass OER durchaus ein Thema für jeden sein kann.
Das Experiment ist noch nicht zu Ende...

Samstag, 19. Oktober 2013

MatheMOOC


Ich liebe E-Learning. MOOCs faszinieren mich. Mathe habe ich schon in der Grundschule gemocht. Was liegt also näher, als die drei Komponenten zu verknüpfen und an einem E-Learning-Kurs in Form eines MOOCs über mathematisches Denken teilzunehmen? Genau das mache ich gerade. Am 15. Oktober ist auf iversity der #mathemooc gestartet. Ich finde sein Format, die Umsetzung und die Macher einfach außergewöhnlich und große Klasse. Warum?


Prof. Dr. Christian Spannagel
Professor für Mathematik und ihre Didaktik, Pädagogische Hochschule Heidelberg


Dr. Michael Gieding
Akademischer Rat in den Fächern Mathematik und Informatik - Pädagogische Hochschule Heidelberg

Das sind die beiden Hauptakteure. Sehen Sie wie Mathe_Drs aus? Sobald man das erste Video mit den beiden gesehen hat, dann wird es klar, sie sind nicht nur schlau, sondern auch richtig witzig.
Bei Mathe denkt man gewöhnlich nur an Zahlen, trockene Formeln und abstrakte Ableitungen. Kämen Sie auf die Idee, dass Mathe-Lernen auch ein meditativer Vorgang sein kann? Bei #mathemooc ist das der Fall. Bereits im zweiten Kapitel wurde ich auf eine meditative Reise zu einem Kopfrechentrick entführt. Und sehe da, nach knappen acht Minuten habe ich begriffen, wie man völlig entspannt Zahlen, die auf 5 enden im Kopf quadrieren kann. Damit kann ich bei der nächsten Party sicher angeben ;-).
So nebenbei lerne ich auch viele neue Tools kennen. Die Möglichkeit zur Online-Zusammenarbeit mit Twiddla war mir bis jetzt nicht bekannt. Jetzt weiß ich auch, wie man mathematische Formel sauber und ästhetisch korrekt über die normale Tastatur eingeben kann, LaTeX sei dank.
Als es im zweiten Kapitel mit dem Beweis binomische Formel losging, da war ich ganz aus dem Häuschen. Der Beweis von algebraischen Formeln mithilfe von Bildern wird "ikonischer Beweis" genannt. Eine nette Bezeichnung, die gehirngerecht in die rechte Hirnhälfte Zugang findet.
Das beste an der ganzen Geschichte ist, ich mache den Mathemooc zusammen mit meiner Tochter (Gymnasium, Oberstufe). Das schweißt die Mutter-Tochter-Beziehung auf eine ganz besondere Art zusammen.
Übrigens, der #mathemooc steht unter der CC-BY-NC-SA Lizenz und ist damit #OER (wenn man von der Diskussion über die Lizenzen absieht).

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Ich bin ein wOERker!

wOERker-Badge An #COER13 erinnere ich mich mit Freude und ziehe bis heute großen Nutzen aus den intensiven Lernwochen. Vor einigen Tagen bekam ich die Nachricht: "Wir freuen uns, dir mitteilen zu können, dass du mit den von dir dokumentierten Leistungen im COER13 die Anforderungen zum Erwerb eines Badges der Stufe wOERker erfüllt hast."Es war wie Weihnachten und Ostern zusammen!
Aber vielleicht wissen Sie gar nicht, was ein Badge ist. Als ich kürzlich in einem Interview der Journalistin davon erzählte, staunte sie unwissend, dass es so etwas überhaupt gibt.
Deshalb eine kurze Erläuterung:
Ein Badge (engl. für Abzeichen, Plakette) bestätigt eine Leistung, die man durch informelles, selbstgesteuertes Lernen erbracht hat. Im Prinzip ist es ein Zertifikat in Form einer Anerkennung. Das Abzeichen alleine, nur als Bild oder grafisches Zeichen ist jedoch nicht viel Wert. Erst die Verlinkung zur Dokumentation der erbrachten Leistung macht ein Badge wertvoll.
Beim #COER13 haben alle Badge-Anwärter in einem extra dafür vorgesehenen Forumbereich ihre Aktivitäten kontinuierlich dokumentiert. So entstand eine große Sammlung an Links zu diversen Lern- und Arbeitsmaterialien, Videos, Bücher, Dokumenten etc. Dank der strukturierten Auflistung kann man sofort erkennen, welche Materialien als Lernvorlagen dienten und welche selbst erstellt wurden. Nach Abschluss von COER13 wurde das Forum geschlossen, so dass niemand nachträglich etwas verändern konnte.
Ich finde Bagde klasse, weil sie eindeutig und für jeden nachvollziehbar eine Leistung dokumentieren. Das würde ich mir von so manchen Papier-Zertifikaten sehr wünschen.
DANKE nochmals an alle Organisatoren von #COER13!

Montag, 14. Oktober 2013

#L3T auf der Buchmesse

Ich bin jedes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse. Warum? Weil es eine der wenigen Messen ist, die ich als reines Vergnügen sehe. In diesem Jahr hatte ich sogar mein eigenes Buch vorgestellt, wobei das alleine nicht der Grund für meinen Besuch war und mein Buch mit E-Learning oder #OER nichts zu tun hat (es gehört in die Abteilung "Leidenschaft").
An einem Messetag nehme ich mir einfach die Zeit zu stöbern, zu entdecken und sehr nette Leute zu treffen.
Besonders habe ich mich gefreut, das #L3T - Buch zu treffen. Am Stand von epubli, dem Partner des Projektes für die Vermarktung der gedruckten Version, bin ich auf sehr nette Gesprächspartner gestoßen. Am meisten hat mich gefreut, die gedruckte Ausgabe des tollen Werkes in der Hand zu halten. L3T ist wörtlich ein gewichtiges Werk! Das Team von epubli hat außerdem auch Vorträge über kostenlose Buchveröffentlichungen und die Chancen für eigene Autorenkarriere angeboten. Viel Zeit für ein längeres Gespräch hatten wir nicht, weil der Stand sehr gut besucht war und alle hatten die berühmte "eine Frage" stellen wollen.
Außer #L3T gab es nicht wirklich viele Spuren für OER-Bücher. Genauer gesagt, ich habe nur noch das Angebot des Portals von wbv gefunden, über das ich bereits neulich berichtet habe. Vielleicht steckte noch mehr #OER im Verborgenen, doch das Finden ist genau das Problem. Deshalb schreibe ich den Blog und hoffe, OER wird immer besser gefunden und immer mehr zum Gesprächsthema werden.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

#OER 8x8


   

Was ist das?
Das ist/sind:
  • eine super Idee
  • geballte #OER Kompetenz
  • 64 Videos
  • 8 Fragen x 8 Antworten
  • eine geniale Nachlese zu #OERde13

Und von den Inhalten sind Sie einen Klick entfernt.

Fotoquelle:  CC-by-3.0-DE-Lizenz, Autor (Text oben): Jöran Muuß-Merholz für pb21.de. Videos: Das 8×8-Projekt insgesamt basiert auf einer Konzeption von Jöran Muuß-Merholz und Blanche Fabri für pb21.de. Die Videos wurden von Blanche Fabri produziert. Bei der Umsetzung unterstützten Simon Borchers und Guido Brombach.

Montag, 7. Oktober 2013

Mein persönliches #OER-Experiment

Im letzten Beitrag habe ich mich ein wenig mit dem Thema der NC-Lizenzen für #OER auseinander gesetzt. Jetzt will ich es in einem Selbsttest ausprobieren. Ich nutzte das verlängerte Wochenende dazu, meine Webseite ein wenig umzubauen. Im neu erschaffenen Bereich "Infografiken" stelle ich einige Beispiele für Grafiken, Prezi und bald auch für Präsentationen und Webinar-Aufzeichnungen, die ich erstellt habe, vor. Sie sind alle CC-BY-SA lizensiert. Sie sind nicht neu, sondern in Verbindung mit diversen Projekten, z.B. #COER13, entstanden. Ob diese Materialien Beachtung finden und ob sie überhaupt genutzt werden, das werden die Statistiken zeigen.
Außerdem habe ich zu "Tipps" meine "Checkliste für Webinare" (CC-BY-SA) und eine Empfehlung für #L3T reingestellt. Damit gibt es eine Menge "OER-Spuren" in meiner, durch und durch kommerziell orientierten Webseite.
Ich bin gespannt, ob das jemand bemerkt und wenn ja, wie die Resonanz ausfallen wird. Persönlich würde ich mir wünschen, dass viele meiner Trainer- und Coaching-Kollegen darauf aufmerksam werden und sich so, vielleicht zum ersten Mal, mit dem Thema OER befassen. Eine weitere Gelegenheit dazu hätten sie auch in meinem Webinar über OER. Zu viel Hoffnung auf einen riesigen Zulauf habe ich aber nicht, nachdem das vergangene #Webinar über CC-Lizenzen nur recht wenig Teilnehmer fand.

Montag, 30. September 2013

Kommerziell oder nicht kommerziell...

ist nicht nur eine #OER Frage. Doch gerade wenn es um freie Bildungsmaterialien geht, dann sollte klar sein, wo Bildung aufhört und wo kommerzielle Nutzung beginnt. Sollte - ist aber nicht.
Auf der #OERde13 in Berlin hat Dr. Paul Klimpel sehr anschaulich die Problematik der Lizenz CC-BY-NC erläutert. Schauen und hören Sie selbst:


Vor wenigen Tagen diskutierte ich darüber mit Teilnehmern meines Webinars zu #CC-Lizenzen. Und auch hier war der Tenor: wenn CC, dann aber nur so, dass andere mit meinen Materialien keine Kohle machen können. Persönlich kann ich diese Haltung und die Ängste des Kontrollverlustes, über die Klimpel gesprochen hat, gut nachvollziehen. Doch NC verhindert eine Nutzung nicht und Kontrolle ist nur wirksam, wenn ich sie ausübe, d.h. jedem Verstoß gegen die NC-Lizenz rechtlich nachgehe. Dazu habe ich als Freiberufler weder die Mittel, noch die Zeit. Deshalb betrachte ich den Umgang mit CC-Lizenzen so ähnlich wie mit schwanger sein: entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich Kontrolle über das, was ich herausgebe nicht verlieren will, dann darf ich es nicht frei nutzbar machen. Dann greife ich lieber in die Kiste des klassischen Copyrights und nutze noch weitere Schutzmechanismen wie Marken- Gebrauchsmuster- oder Patentschutz. Gebe ich dagegen etwas frei, dann muss ich damit leben, dass andere meine Werke nach eigenem ermessen verwenden können.
Wenn andere mein Material frei verwenden, dann klingt es zuerst nicht nach Gewinn. Manchmal steckt aber mehr Gewinn drin als man denkt.
Davon konnte ich mich bereits persönlich überzeugen. Vor einiger Zeit stellte ich auf meiner Webseite und als Bonus zu meinen kostenlosen Webinaren eine "Checkliste für Webinare" (CC-BY-SA) zur Verfügung. Diese hat zahlreiche Abnehmer gefunden. Kurz danach bekam ich eine attraktive Anfrage über Moderation von Ausbildungswebinaren in einem großen Unternehmen. Der Auftraggeber hat mich im Internet über diese Checkliste gefunden und sich danach weiter über mich und meine Kompetenzen informiert. Die Freigabe der Checkliste hat mir mehr Umsatz beschert als ich es jemals durch Verkauf dieser einfachen Unterlage hätte erreichen können. Mit einer NC-Lizenz wäre es nicht möglich gewesen.


Donnerstag, 26. September 2013

wbv goes #OER

Bertram Salzmann auf der #OERde13.
Foto: CC-BY-SA-3.0, Hedwig Seipel
Auf der #OERde13 in Berlin nahm ich an der Session "OER aus der Verlagssicht" mit Bertram Salzmann, Geschäftsführer von UTB, teil. Seine Ausführungen waren sehr interessant und basierten auf einem Kalkulationsschema an dem deutlich wurde, dass die Kosten für den Inhalt nur ca. 10% des Endpreises eines Buches ausmachen. Das bedeutet, dass der wirtschaftliche Gewinn aus den Verlagsleistungen rund um das Buch resultiert. In der anschließenden Diskussion ging es vor allem darum, ob ein Verlag sich OER überhaupt leisten kann und will. Und wenn ja, welche neue Geschäftsmodelle dabei entstehen können oder müssen. UTB gibt bereits OER-Materialien heraus, jedoch keine Bücher, sondern nur Zusatzmaterialien wie Arbeitsblätter oder Begleittexte.

Leider hat niemand, auch ich nicht, während der Session gewusst bzw. erwähnt, dass es einen anderen Verlag gibt, der  offensiv das OER-Parkett betritt. Erst nach der Konferenz entdeckte ich, dank einer Nachricht von Sandra Schön, der Herausgeberin von #L3T, dass wbv (W.Bertelsmann Verlag, Fachverlag und Mediendienstleister) ein OER-Fachbuch im Programm hat. Es handelt sich um "Leben erzählen - Leben verstehen" von Marianne Horsdal vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung. Die wissenschaftlich verfassten 202 Seiten des Buches stehen unter CC-BY-SA-3.0 Lizenz und können kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Doch das Buch ist nicht die einzige OER-Spur des Verlages. Ende 2012 ging wbv-open-access.de an den Start. Hier werden wissenschaftliche Texte und Forschungsergebnisse frei und kostenlos jedem interessierten Leser zur Verfügung gestellt. Sie sind CC-lizenziert, um ihre legale Verbreitung zu erleichtern. Die meisten Publikationen dürfen auch verändert werden, weil sie unter CC-BY-SA stehen. Schade, dass manche Institutionen sich doch noch absichern wollen und lieber auf CC-BY-NC-ND zugreifen. Ob Materialien, die weder bearbeitet, noch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden dürfen, den Namen OER verdienen, darüber wird nicht nur in Fachkreisen heiß diskutiert. Schade, dass ausgerechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bei ihrer Studie "Bildung auf einen Blick 2013" sich für diese umstrittene Lizenzierung entschieden hat.

Samstag, 21. September 2013

#OER wird salonfähig

Auf der #Frankfurter Buchmesse wird es eindeutige #OER-Spuren geben. Der wbv - Fachverlag für Mediendienstleister stellt sein "open access" vor: http://www.wbv.de/info/wbv-auf-der-frankfurter-buchmesse.html 
Ich habe auf der "Zukunft Personal" in Köln, die letzte Woche statt fand, bereits eine Gelegenheit gehabt, mich mit einer Vertreterin des Verlags zu unterhalten. Darüber schreibe ich morgen oder am Montag etwas mehr.

Freitag, 20. September 2013

E-Learning für Trainer - Fluch oder Segen?

Ich habe meinen Vortrag, den ich in diesem Jahr auf der Zukunft Personal gehalten habe, zu einem Webinar überarbeitet und lade Sie/Euch herzlich ein.

E-Learning für Trainer - Fluch oder Segen?

Montag, 16. September 2013

OER13 - eine persönliche Nachlese

Der Einsatz auf der OER13 hat mir viel Spaß gemacht.
Foto: CC-BY-SA, Version 3.0, Hedwig Seipel
Schön war sie, die erste deutsche Konferenz für freie Bildungsmaterialien #OERde13. Die zwei Tage in Berlin haben deutlich gemacht, dass die Zeit reif für eine ernste und konstruktive Diskussion über neue, offene und freie Bildungsmaterialien ist. Diese Diskussion fand an den beiden Konferenztagen laufend statt. Ob in den Vorträgen, die hier gerne Talks genannt wurden oder in den offenen Sessions des BarCamps oder auch in den Pausen beim leckeren Essen und Trinken, wurden Meinungen ausgetauscht und Standpunkte deutlich gemacht. Die Vielfalt der Themen und die recht heterogene "Herkunft" der Teilnehmer - die meisten kamen aus dem Bereich Schule und Hochschule -  haben für jede Menge neue Erfahrungen und Aha-Effekte gesorgt.
Für mich war die Erfahrung besonders groß, weil ich beim Thema OER eher zu den Neulingen gehöre. Erst dort ist mir bewusst geworden, wie komplex eigentlich OER ist und wie unterschiedlich die Interessen sind, die dabei verfolgt werden. Die OER-Welt unterscheidet sich deutlich von der Unternehmenswelt, in der ich mich tagtäglich bewege. Diese Feststellung ist keine Wertung, sondern eine reine Beobachtung, aus der sich vielleicht eine Symbiose entwickeln kann. Eine Symbiose, die Vorteile, Erfahrungen und Werte beider Welten vereint. Die private Wirtschaft könnte dabei ihre Vermarktungskompetenz und die OER die Vielfalt und Qualität der Inhalte zum gemeinsamen Erfolg beitragen.
Ohne jetzt detailliert auf einzelne Aspekte einzugehen, habe ich drei, ganz persönliche Erkenntnisse gewonnen:

Dienstag, 10. September 2013

Oh man, die Zeit rennt und #OER13de kommt!

Am Freitag geht es ab nach Berlin. Ich werde zum ersten Mal an der OER-Konferenz für freie Bildungsmaterialien teilnehmen. Was ist die #OER13de?


#OERde13: Wikimedia OER-Konferenz 2013 from kooperative-berlin on Vimeo.

"Die OER-Konferenz 2013 wird deutschsprachige Akteure rund um das Thema Open Educational Resources (OER), also freie Bildungsmaterialien, zusammenbringen. Die OER-Konferenz ist eine Kombination aus Fachkonferenz und Barcamp und bietet den Teilnehmenden eine großartige Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen." (Quelle: http://www.wikimedia.de/wiki/OERde13)
Bin ich schon ein "Akteur"? Eher ein Neuling, doch es wird gleich richtig losgehen. Ich habe mich nämlich für das Organ-Team angemeldet und jetzt darf ich nicht nur dabei sein, sondern werde ich auch kräftig anpacken. Zu meinen Aufgaben wird die Betreuung der Vortrags- und Session-Räume gehören. Ich werde mich um die Technik kümmern und für den - hoffentlich - angenehmen Ablauf sorgen. Vor lauter Freude am Tun habe ich mich auch noch als Fotomacherin angemeldet und darf das Geschehen mit meiner Kamera festhalten. Es wird richtig Spaß machen, das weiß ich jetzt schon. Und lernen werde ich sehr viel Neues dazu. #L3T ist ebenfalls dabei und wird von Markus Schmidt in Kooperation mit Sandra Schön und Martin Ebner vorgestellt. Seien Sie gespannt, was die zwei tolle Tage bringen werden. Ich halte Sie am Laufenden!

Dienstag, 3. September 2013

Und was kommt nach #L3T?

Es ist Zeit, das große Wasser zu überqueren. Mein Kurs geht in Richtung OER.
Ich gebe zu, ich habe das Blut geleckt. Und diesmal geht es um #OER und sonstiges Treiben rund um freies Wissen. Nach den tollen Erfahrungen mit #COER13 und der spannenden Begleitung von #l3t2null steht für mich klar, freien Bildungsquellen und Materialien gehört die Zukunft. Dafür will ich mich in meinem bescheidenem Rahmen einsetzen. Was heißt es konkret? Das Programm für die nächste Zukunft sieht wie folgt aus:

  1. Einmal monatlich biete ich ein kostenloses Webinar zu Themen rund um OER an. Das erste Webinar kommt schon morgen und betrifft die Grundlagen zu CC-Lizenzen. Anmeldungen unter  https://www.edudip.com/webinar/Creative-Commons-richtig-lizenzieren-und-nutzen/45232 sind noch möglich. In den kommenden zwei Monaten kommen: OER und MOOC.
  2. Ich will mich in dem Thema selbst weiterbilden und noch mehr Fachkenntnisse erwerben. Deshalb nehme ich an interessanten Veranstaltungen teil. Das sind: die OER-Konferenz 2013 von Wikimedia Deutschland am 14.-15.09.13 in Berlin und das CorporateLearningCamp 2013 in Frankfurt am 27.-28.09.2013.
Selbstverständlich werde ich L3T im Auge behalten und das Projekt weiterhin unterstützen. Außerdem ergaben sich bei dem Projekt neue Ansätze, die sich in meiner Region realisieren lassen. Darauf bin ich besonders gespannt und werde Sie am Laufenden halten.

Es bleibt spannend. Mein Motto lautet: der wahre Schatz der Menschheit steckt in der Bildung. Habe ich es nicht schön gesagt ;-)

Freitag, 30. August 2013

L3T 2.0 hat das Licht der Welt erblickt!

Nach einer Entwicklungszeit von nur 7 Tagen und pünktlich zum errechneten Termin am 28.08.2013 um 13:00 Uhr erblickte das "Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien" (#l3t2null) in seiner 2. Auflage das Licht der Welt!
Es steht ab sofort, frei und kostenlos zum Download bereit:

Martin Ebner & Schön Sandra (2013, Hrsg.). Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien. 

Wer gerne lieber etwas Gedrucktes in der Hand halten will, des kann das tolle Werk in verschiedenen Varianten erwerben:
  • als Hardcover und in Farbe unter der ISBN 9783844265941 direkt bei epubli
  • als persönliches Exemplar mit selbst ausgewählten Kapitel in einer Spezialausgabe
Hier können Sie bereits einen Blick in das Buch (gedruckte Variante zum Kaufen) werfen:



Dienstag, 27. August 2013

Ich habe den Geist von #L3T hautnah gespürt

Ja, heute war es so weit. Ich habe die Strapazen der 15km weiten Reise auf mich genommen und bin nach Darmstadt zum L3T-Camp, der mitten auf dem Gelände der Technischen Universität liegt, gefahren.
In der absoluten Ahnungslosigkeit, dass noch Semesterferien herrschen, parkte ich auf einem öffentlichen aber nicht ganz billigen Parkplatz. Nach wenigen Schritten stand ich da - vor den heiligen Hallen des httc. Der httc e.V. ist ein gemeinnütziger bei Amtsgericht Darmstadt eingetragener Verein und ist ein An-Institut der Technischen Universität Darmstadt. Der Vereinszweck liegt in der Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bil­dung und Erziehung auf dem Gebiet Multimedia-Technologie. Vor dem Gebäude merkte ich, dass ich problemlos einen kostenlosen Besucherparkplatz hätte haben können.

Das Gelände der TU Darmstadt kenne ich noch von früher - lange ist es her.
Damals standen hier alte Gebäude, die wenig Zeitgeist und Fortschritt ausgestrahlt haben.













Man, hat sich hier viel verändert. Modern und frisch, ganz ohne den Mief der 70er, ist es hier geworden.









Nach einigen Schwierigkeiten, das richtige Treppenhaus zu finden, stand ich unmissverständlich vor dem Banner des #l3t2null.















Meinen Besuch habe ich angekündigt und so stand dem Leiter des Camps, Herrn Dr. Christoph Rensing leibhaft gegenüber. Nach kurzer Begrüßung machte sich Herr Rensing auf den Weg einen leckeren Kaffee zu besorgen. Ich nutzte die Zeit und schaute mich um.
Echt super, wie gut das Camp ausgestattet war. Sogar ein Namensschild für mich war da! Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich begleite doch das Projekt eher seelisch-idealistisch und trage nicht wirklich zur Entstehung etwas bei. Aber es hat mich stolz gemacht, einfach dazuzugehören.
Die übrigen Werbemittel waren echt seiner Zeit voraus. Eigentlich dürfen sie erst morgen gezeigt werden. Ich bin aber so fest überzeugt, dass #L3T morgen fertig ist, dass ich es wage, sie heute schon zu zeigen.
Wir kamen schnell ins Gespräch und mussten ein wenig aufpassen, um nicht abzuschweifen. Es hat sich prompt ergeben, dass uns nicht nur das Interesse und Engagement für L3T verbindet. In der Region sind httc und ihm nah stehende Projekte recht stark daran interessiert, E-Learning auch in der Wirtschaft, besonders bei den KMU bekannter zu machen. Das Thema nehmen wir sicher noch auf, doch zuerst ging es ausschließlich um das L3T.
Sofort ist mit aufgefallen, dass es an der Wand eine permanente Liveübertragung in die Camps nach Köln und Graz gab. Die Mitwirkenden waren so beschäftigt, dass sie uns gar nicht entdeckt haben. Der Rücken von Martin Ebner hat aber ein schönes Bild gegeben ;-).
Zu meiner Überraschung kam noch ein Gast dazu. Klaus Seitz, der den #elcblog betreut schaute vorbei.  Und auch jetzt entwickelte sich ein spannendes Gespräch, das thematisch weit über das Eigentliche ging.
Aber zurück zum Hauptthema. Mich hat interessiert, wie Herr Rensing bzw. httc überhaupt dazu kamen, bei L3T mitzumachen. Wie es häufig so ist, es war Zufall. Dank einem persönlichen Kontakt mit Sandra Schön entwickelte sich die Idee eines Camps in der Rhein-Main-Region bis zu den sieben harten Tagen als Autor, Camp-Leiter und Springer für alle dringenden Aufgaben. Das Camp in Darmstadt war leider nicht sehr belebt. Meistens haben Herr Rensing und Herr Hansen das Camp alleine "geschmissen". Zwei weitere Mitwerker sind leider krankheitsbedingt ausgefallen. Im Notfall konnte noch eine studentische Hilfskraft für das Projekt gewonnen werden.
Wenn man Herrn Rensing bei der Arbeit so sieht, merkt man eins: ES MACHT FREUDE! Und das ist das Wichtigste. Die Chancen, dass morgen Mittag das Buch fertig ist, stehen sehr gut. Was will man mehr. Wer kann schon behaupten, in sieben Tagen, in Zusammenarbeit mit Menschen, die teilweise Hunderte von Kilometer entfernt sind, ein Lehrbuch erschafft zu haben. Ein Phänomen, das Herrn Rensing als Wissenschaftler sicher noch eine ganze Weile beschäftigen wird.
Danke, dass ich diese wundervolle Atmosphäre eines neuen Lern-Zeit-Geistes hautnah spüren durfte.

Montag, 26. August 2013

Bei #L3T wird nochmals Gas gegeben

Gute Nachrichten gibt es von #l3t2null. Am fünften Tag sind 18 Kapitel fertig - Glückwunsch! Auch durch die Überarbeitung sind fast alle Inhalte 98%) durchgekommen. Fleissige Illustratoren haben ebenfalls 100% der Aufgabe geschafft. Die meiste Arbeit haben jetzt noch die Layouter und vor allem die Check-er.

Hier wird noch Unterstützung gesucht! 

Bitte am besten sofort die Details erfahren und loslegen.

Morgen besuche ich das Camp in Darmstadt und freue mich auf persönliche Gespräche und das Feeling des tollen Projektes hautnah zu spüren.

Donnerstag, 22. August 2013

Der dritte Tag bei #L3T

Die Arbeitsplätze bei L3T 2.0 sind verweist. Wo sind sie alle hin?
Donnerstag, 15:00 Uhr und #l3t2null ist verweist. Was ist passiert? Ist das Projekt gescheitert? Nein, nein, keine Bange! Alles läuft prima und heute zwischen 15:00 und 16:00 Uhr ist die schräge Stunde in allen Camps. Für alle Mitwirkenden heißt es Pause und verrückte Dinge tun. Das haben sie sich verdient, denn in den vergangenen Tagen ist vieles passiert:

  • 98% der Erstfassung der Kapitel ist erreicht.
  • 73% sind bereits von den Reviewer/innen bearbeitet
  • 64% wurden weiter überarbeitet
  • 25% befinden sich im Lektorat
  • 44% der Illustrationen stehen bereit
Wenn es so weiter geht, dann ist das Buch vor der Zeit fertig! :-)

Die mobile Reporterin hat bereits über 700km und vier Camps hinter sich. Aktuell macht sie ihre Station in Darmstadt.
Jeden morgen, pünktlich um 9:00 Uhr gibt es die Liveschaltung. Heute gab es z.B.eine ausführliche Erklärung rund um die CC BY-SA Lizenz vom Lizenz-Hotline-Spezialisten Dr. Michael Beurskens. Es lohnt sich in jedem Fall reinzuschauen.

Gespannt bin ich auf morgen, dann erfahren wir, was alles in der schrägen Stunde geschehen ist.

Dienstag, 20. August 2013

L3T 2.0 ist gestartet!

Endlich ist es soweit! #l3t2null ist pünktlich gestartet. Die erste Liveschaltung heute morgen war vielversprechend. Die kleinen technischen Pannen machten das Ganze menschlich und sympathisch :-).
Hier geht's zur Aufzeichnung:


Die Mitmacher in den einzelnen Camps haben gute Laune und die Verpflegung passt ebenfalls. Alle sind sehr gespannt, wie es weiter geht.
Am Anfang sind vor allem die Autoren und Autorinnen gefragt, bei denen wahrscheinlich jetzt die Tasten heiß laufen. Damit das Schreiben auch gelingt, gab Jutta Wergen, die Schreibtrainerin, wichtige Tipps (und diese sind auch für Blogger super nützlich).

  1. Bei Schreibblockade:
    • unbedingt die Ursache herausfinden (ist klar, was geschrieben werden soll, wer soll es lesen, wie lang der Text sein soll),
    • schnell handeln, nicht zu lange grübeln.
  2. Beim gemeinsamen Schreiben mit anderen:
    • das gemeinsame Ziel deutlich und für alle verständlich definieren,
    • klare Strukturen schaffen,
    • mit den anderen intensiv kommunizieren, sich austauschen.
  3. Die geforderte Zeichenzahl pro Absatz einhalten/erreichen:
    • die Hauptaussage eindeutig formulieren,
    • zu jedem Absatz zuerst nur einen Satz schreiben,
    • ein Satz besteht aus einemm Hauptsatz, in dem die Hauptsache dargestellt wird, und maximal einem Nebensatz. Keine verschachtelte Sätze!
    • Wenn der Text zu lange ist, dann jemand anderem zu lesen geben und kürzen lassen. Selbst kann man sich vom eigenen Text nur schwer wieder lösen und löschen.
Mit diesen Tipps kann nichts mehr schief gehen und ich wünsche allen Autoren eine flüssige Feder und starken Kaffee.

Montag, 19. August 2013

L3T 2.0 hat einen eigenen Song!

Tastenspieler in Aktion! André Spang lernte ich bereits beim #COER13 kennen und war von seiner Musik sehr angetan. Er kann wunderbar nicht nur mit musikalischen "Tasten", sondern auch mit der Computertastatur virtuos umgehen. Als der "iPad Lehrer" setzt er elektronische Medien und das Web im Unterricht ein und engagiert sich darüber hinaus für OER.
Deshalb darf er bei #l3t2null nicht fehlen und ich habe mich heute morgen sehr gefreut, sein Song zum Projekt entdeckt zu haben. Hören Sie selbst:
L3t bekommt immer mehr Gesichter. Vielleicht sollte ich eine "Galerie der Mitmacher" erstellen?

Sonntag, 18. August 2013

Der Countdown läuft...


Noch zwei Tage und die Erstellung der neuen Ausgabe von #l3t2null - im Klartext heißt es "Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien", Version 2.0 - geht los.
Bevor ich Ihnen verrate, was in den letzten heißen Stunden der Vorbereitung so läuft, bin ich eine Erklärung schuldig. Nach den ersten Beiträgen über das Projekt, erreichten mich Anfragen von "Unbedarften" ;-), die wissen wollen, was "L3T"eigentlich heißt. Warum dieser komische Name?
Nun das Geheimnis ist eigentlich ganz einfach. Der vollständige Titel lautet:

Quelle: http://youtu.be/244PEtc5at8
L-erbuch für
L-ernen und
L-ehren mit
T-echnologien.
Wie Sie unschwer erkennen können, es sind 3xL und ein T, deshalb L3T. Die Endung 2.0 weist auf die zweite, überarbeitete Auflage hin. So, jetzt dürfte klar sein, was die geheimen Buchstaben bedeuten.

Doch was geschah in den letzten Tagen und Stunden?

Immer mehr Gesichter, die hinter dem Projekt stehen, werden bekannt, z.B.:
  • Esther Debus-Gregor wacht über die korrekte Rechtschreibung und steht allen Autoren zur Hilfe, wenn sie über die Steine der deutschen Sprache stolpern.
  • Miriam Winkels verschönert mit ihren liebenswerten Cartoons das Werk
  • Ute Blumtritt sorgt dafür, dass L3T in den Suchmaschinen zu finden ist und in allen professionellen Recherchesystemen recherchierbar bleibt
  • Rene Derler kümmert sich um das richtige Format für das Lehrbuch. Übrigens, Helfer werden immer noch gesucht.
  • Nicht zu vergessen sind die Camp-Leiter, die sich an acht Standorten um das Projekt kümmern, indem sie sieben Tage lang Raum, Internet, Kaffee und Arbeitszeit zur Verfügung stellen.
  • Und selbstverständlich die Wichtigsten, ohne die das Projekt gar nicht gäbe: das Orga-Team und die Chefs vom Dienst.
Interessante Termine werfen ihre Schatten voraus:
  • Am Donnerstag, den 22.08.2013 von 15:00 bis 16:00 Uhr gibt es die "Schräge Stunde", in der die Arbeit ruhen und Spaß Oberhand nehmen wird. 
  • Am Mittwoch, den 28.08.2013 um 13:00 Uhr findet die feierliche Abschlusspräsentation an der Technischen Universität in Graz statt. Die wichtige Zeremonie wird selbstverständlich live im Web übertragen. Anstoßen kann man nicht nur virtuell, sondern auch in echt in allem acht Camps.
  • Für mich persönlich wird der Dienstag, der 27.08.2013 besonders interessant. An dem Tag will ich das Camp in Darmstadt besuchen und die Mitwirkenden persönlich kennenlernen.
Jetzt sind Sie wieder am Laufenden und ich hoffe, dass Sie in den nächsten Tagen wieder vorbeischauen, um sich über das Wahnsinnsprojekt zu informieren. Bis dahin gute Zeit!

Dienstag, 13. August 2013

Die rasende Reporterin des L3T 2.0

Yvonne Pöppelbaum
Wenn es am 20.08.13 mit der Neuerstellung des #L3T2null losgeht, dann werden nicht nur die Glasfasern des Internets glühen, sondern auch eine rasende Reporterin unterwegs sein. Yvonne Pöppelbaum besucht in 7 Tagen alle 8 Camps von Graz bis Hamburg und von Chemnitz bis Darmstadt, legt etwa 4.000 Bahnkilometer zurück und gibt im Projektweblog sowie über Twitter ihre Eindrücke weiter. Hut ab vor dieser Aufgabe und ich drücke die Daumen, dass die Bahn sie nicht auf der Strecke stehen lässt.
Am 22.08.2013 besucht sie das Camp in Darmstadt . Weil ich um die Ecke wohne, werde ich versuchen auch dort zu sein, um Frau Pöppelbaum persönlich kennenzulernen. Außerdem wird es an diesem Tag auch eine Liveschaltung von L3TV hier geben.
Über das großartige Projekt gibt es eine ausführliche Pressemitteilung, es lohnt sich sie zu lesen.

Ich habe mich recht spät entschieden, aktiv das Projekt zu unterstützen, weil ich meine Termine nicht überblicken konnte. Jetzt bin ich sehr froh, dass sich eine Lücke aufgetan hat und ich kann am Geschehen teilhaben. Hautnah zu erleben, wie in wenigen Tagen ein gewichtiges Lehrbuch entsteht, kommt nicht oft vor. Was mich aber am meisten bei solchen Projekten fasziniert ist, wie so viele Menschen, die sich größtenteils gar nicht persönlich kennen, effektiv und produktiv zusammenarbeiten.  Könnte es ein Musterbeispiel auch für die Wirtschaft sein? Ich bin gespannt...

Montag, 12. August 2013

L3T 2.0 steht in den Startlöcher!

Das "Lehrbuch für Lernen und Lehren mit neuen Technologien" (#L3T2null) habe ich während des #COER13 kennen und schätzen gelernt. Jetzt freue ich mich sehr, dass das Projekt neu belebt wird. Eine neue Version entsteht in Kürze und das in nur 7 Tagen! Tolles aber auch mutiges Vorhaben.
Ziel ist, das Buch zu aktualisieren und selbstverständlich wieder unter der Lizenz CC-BY-SA zur Verfügung zu stellen. Wie es ablaufen wird und wer alles mitmacht, das kann man tagesfrisch im L3T-Blog nachlesen. Hier schon mal eine Grafik, die den aktuellen Status der Projektbearbeitung liefert. Noch ist nicht viel zu sehen, doch in wenigen Tagen wird sich das Bild ändern.
Ich bleibe am Ball und werde berichten.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Es war eine tolle Reise...

mit #COER13.
Vor wenigen Tagen ist die Reise offiziell zu Ende gegangen und wie sich es gehört, werden nach einer schönen Reise die tollsten Eindrücke in Tagebüchern und Fotoalben festgehalten. Ich habe meine Erinnerungen standesgemäß in eine freie Prezi verpackt. Schauen Sie einfach rein:


Adieu #COER13, es war schön mit Dir!

Montag, 1. Juli 2013

Nachtrag zu OER-Finanzierung

Damit die Kasse stimmt.
Foto: CC-BY-NC-SA/Chris.Jeriko, flickr
Im vierten Teil des #COER13 ging es um die Finanzierung von OER. Dazu habe ich zwar schon einen Beitrag geschrieben, doch heute möchte ich noch etwas nachlegen. In meiner Funktion als E-Learning-Managerin erstelle ich Konzepte für diverse E-Learning Anwendungen in Unternehmen. Dabei spielen Kosten eine sehr wichtige Rolle. Klar, sie sollen möglichst niedrig gehalten werden, auch wenn jeder weiß, dass an Qualität und Funktionalität nicht gespart werden soll.
Ohne jetzt ein konkretes, echtes Projekt vorstellen zu wollen und auch nicht dürfen ;-), versuche ich eine Kalkulation für eine E-Learning-Einheit mit ca. 30 Minuten Lerndauer darzustellen.
Nehmen wir mal an, es handelt sich um ein interaktives Modul, das mit einem open source Programm, z.B. Moodle erstellt wird. Dabei bleiben die Kosten für die Anpassung der Software unberücksichtigt.
Für 30 Minuten interaktives Lernen werden ca. 15 bis 20 "Bildschirmseiten" benötigt. Auf jeder Seite gibt es entweder Text, Bild oder eine interaktive Übung. Der Grad der Interaktivität sollte bei ca. 30% liegen, das heißt, man braucht mind. 5 Interaktionen innerhalb des Lernmaterials. Auf aufwendige Video-Drehs will ich in diesem Fall verzichten.
Das Lernmaterial und die interaktiven Übungen müssen verfasst und produziert werden. Dabei muss der Inhalt auf die didaktischen Anforderungen des Mediums E-Learning angepasst werden.

Ich habe #COER13 nicht vergessen

Nein, ich bin nicht bei COER13 eingeschlafen.
Foto: CC by rosmary / flickr
Upps, mit Schrecken habe ich heute festgestellt, dass ich den ganzen Monat keinen einzigen Beitrag geschrieben habe. Außerdem ist inzwischen #COER13 zu Ende gegangen. Zum Glück bleibt alles, was in den vergangenen Wochen erarbeitet wurde erhalten und bis zum 15. Juli alle Teilnehmer noch mitwirken können. Da ich nach wie vor dem Status des wOERker anstrebe, bin ich noch etwas schuldig geblieben.
Doch warum meine Aktivität im Rahmen des #COER13 so stark nachgelassen haben, möchte ich gerne erläutern.
Die gesamte Veranstaltung war wirklich große klasse. Die Organisation hat gestimmt, die Teilnehmer waren sehr nett. Zusammen waren wir auch produktiv und es sind viele tolle Dinge entstanden. Daran hat es also nicht gelegen. Für mich persönlich war vor allem Teil 4 "OER an Schule und Hochschule" nicht relevant. Als Nicht-Lehrerin habe ich weder Einblick in die praktische OER-Anwendung, noch kann ich konstruktiv etwas Sinnvolles beisteuern, weil ich die Materie nicht kenne. Also habe ich mich zurückgezogen.
Beim Teil 4, bei dem es um die Finanzierung von OER ging, hatte ich ebenfalls Probleme mich gedanklich in das Thema reinzufinden. Dafür bin ich viel zu viel in der Wirtschaft unterwegs, um zu glauben, dass man wirklich Umsatz mit etwas, was nichts kostet aber hohe Investitionskosten voraussetzt, machen kann. Dazu werde ich aber gleich noch ein extra Beitrag verfassen.
Zusammenfassend lag es nur an mir selbst, dass ich die Aktivitäten herunter geschraubt habe.
Unabhängig davon ist mein persönlicher Nutzen aus #COER13 sehr hoch. Darüber erzähle ich aber in einem weiteren Beitrag.

Dienstag, 28. Mai 2013

Jetzt geht es mit der SchnOERrer-Jagd los!


Um das Ziel zu erreichen, kann so manches Kunststück helfen.
Foto: flickr/CC-BY-SA/das sabrinchen
Neue Woche, neues Thema, neue Aufgabe. Bei #COER13 dreht sich gerade alles um die Finanzierung von OER-Projekten. Gestern hatten wir, wieder einmal, eine wertvolle und sehr gut durchgeführte online-Veranstaltung (warum nennt man sie nicht einfach "Webinare"?). Als Marketingfachfrau interessierte mich dabei vor allem die Frage, wie mache ich Umsatz mit Dingen, die nichts kosten. OER-Materialien bedeuten freier Zugang. Das heißt - oder auch nicht (mehr dazu erfahren wir am Mittwoch) - die Materialien kosten nichts, damit jeder sie nutzen kann.
Ich bin seit 38 Jahren im Marketing tätig, doch ein Rezept, wie mache ich Geld ohne, dass andere bezahlen, ist mir noch nicht begegnet.
Hut ab vor Martin Ebner, der sehr fundiert und mit wirklich stichhaltigen Berechnungen die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle für OER-Projekt vorgestellt hat. Aber ehrlich - der Goldesel war nicht dabei.
Nehmen wir zuerst die Variante "Refinanzierung durch zusätzliche Leistungen": Das Prinzip heißt, die Materialien (OER) gibt es gratis und wenn man zusätzliche Leistungen will, z.B. eine gedruckte Version oder eine App oder zusätzliche Materialien, dann muss man einen festen Preis zahlen.
Die Kalkulation sah nicht schlecht aus. Was ich aber vermisst habe, waren die Kosten, die entstehen, wenn man die zusätzliche Leistungen generiert. Eine App macht auch keiner umsonst und beim Druck sind Nebenkosten fällig. Was bleibt also übrig? Ist es nicht nur Refinanzierung durch andere, kostenverursachende Leistungen?

Freitag, 24. Mai 2013

Hausaufgabe: Einsatzszenarien OER


Spät aber nicht zu spät liefere ich meinen nächsten Beitrag zu #COER13. Diesmal lautete die Aufgabe, ein OER-Einsatzszenario zu beschreiben. Hier meine Ausarbeitung dazu:

Beispiel: wikiHow (http://de.wikihow.com/Hauptseite )

Arbeitsfeld: In welchem Bildungsbereich werden OER eingesetzt?
Die wikiHow mit ihrem Untertitel „Wie man’s macht von A bis Z“ ist ein Beispiel für OER außerhalb des klassischen Bildungsbereichs. Es ist ein weltweites Gemeinschaftsprojekt für jeden. Ziel des Projektes ist, den „weltweit größten und hochwertigsten Ratgeber zu erstellen und zu teilen“.
Grundsätzlich kann man damit die wikiHow in den Bereich des „informellen Lernens“* einordnen.

Funktionsweise: Wie werden OER hier genutzt?
Das Portal basiert auf einem klassischen Wiki und wird mit MediaWiki betrieben. Die grafische Aufmachung ist sehr ansprechend und erinnert auf den ersten Blick wenig an die sonst rudimentäre Oberfläche einer wiki.
Ansonsten funktioniert wikiHow wie eine klassische wiki: nach der Registrierung dürfen neue Beiträge verfasst oder bestehende verändert bzw. ergänzt werden. Die Plattform ist mehrsprachig. Zur Zeit gibt es sie, neben deutsch, in: katalanisch, spanisch, englisch, französisch, niederländisch und portugiesisch. Das Anlegen einer wiki in einer anderen Sprache ist jederzeit möglich.

Freitag, 17. Mai 2013

Halbzeit bei #COER13

Mitten im Spiel, bei #COER haben wir Halbzeit und natürlich neue Aufgaben. Am Mittwoch gab es wieder eine Online-Veranstaltung. Diesmal ging es um OER-Szenarien. Die Aufzeichnung kann unter http://goo.gl/JKBJL angeschaut werden. Ich habe sie live verfolgt uns muss leider zugeben, dass ich streckenweise nur Bahnhof verstand. Es ist schon schwer als Nicht-Lehrer den Ideen, Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten im Schul- und Hochschulwesen zu folgen. Trotzdem mache ich weiter, weil ich für OER auch auf dem allgemeinen Weiterbildungssektor eine Chance sehe und mich das Thema weiterhin sehr fasziniert.
Deshalb ist auch die Aufgabe in dieser Woche besonders schwer für mich. Wir sollen ein OER-Szenario beschreiben oder eine neue Einsatzmöglichkeit als Idee entwickeln. Weil es für mich alles, was mit Schule oder Hochschule zusammenhängt flach fällt, werde ich mich besonders anstrengen müssen. Am besten schaue ich mich um, wie OER für "jedermann" als Quelle für Allgemeinbildung genutzt wird.
Parallel zu den laufenden Aufgaben, entwickeln sich andere angefangene Projekte auch weiter. In der Facebook-Gruppe ist die Arbeitsdiskussion über eine MOOC-Chatiquette voll im Gange. Die Inhalte wurden von mehreren Teilnehmern bereits zusammengestellt und jetzt geht es darum, in welcher Form sollen sie publiziert werden. Wahrscheinlich wird es eine Wiki. Bei der Gelegenheit wurde mir erst klar, dass es keine allgemeine OER-Wiki gibt, geschweige denn eine MOOC-Wiki. Aus gut unterrichteten Kreisen ;-) gibt es jedoch Andeutungen, dass es sich bald ändern könnte. Das wäre klasse!
Und jetzt mache ich mich auf der Suche nach OER-Szenarien.

Bildquelle:

Montag, 13. Mai 2013

Die Pause ist vorbei

Ungefähr so schaut ein Unbedarfter, wenn man ihn nach OER fragt.
Wow, ganze sechs Tage habe ich mich nicht gemeldet. Das hat einen triftigen Grund: ich habe mich mit echten Begegnungen beschäftigt. Ja, die gibt es, die Welt in echt. Immer um die Christi Himmelfahrt findet die Mitgliederversammlung des Verbandes, in dem ich gerne Mitglied bin, statt. Das ist der BDVT. Kommerziell? Ja, und ich stehe dazu, weil ich meine Brötchen als Beraterin, Coach u.s.w. verdiene. Ich finde, dass man in jedem Umfeld etwas bewegen kann. Und so freue ich mich die Leitung der "Projektgruppe E-Learning" des BDVT übernommen zu haben.
Im Anschluss an die Versammlung gab es noch zwei volle Tage Weiterbildung mit tollen Workshops und Vorträgen.
Jetzt bin ich wieder zurück und hole nach, was ich verpasst habe. Das war vor allen die online-Veranstaltung mit Matthias Spielkamp zu OER-Lizenzen. Oh, wie gut, dass es die Aufzeichnung gibt. Die Informationen waren sehr wertvoll, auch wenn unter dem Strich die offene Frage nach der Rechtssicherheit der OER-Lizenzen nicht endgültig geklärt werden konnte.
Außerdem waren andere Teilnehmer super fleissig und haben tolle OER-Materialien erstellt. Von Bildern über Apps und Kreuzworträtsel war alles dabei. Super, man merkt den freien Geist :-).
Für mich gilt - auch wenn die Woche zu Ende ist - ist die Erstellung von OERs und die Sammlung von Links für Edutags nicht zu Ende. Ich bleibe am Ball und werde die Aufgaben weiter ergänzen.

Dienstag, 7. Mai 2013

Prezi zum Wiki

Im letzten Beitrag habe ich meine Mühe mit Wiki beschrieben. Inzwischen macht mir das Editieren richtig Spaß und so kam ich auf die Idee, im Sinne der Aufgabe von #COER13 das Gelernte in eine Prezi einzubinden. Auf der Wiki selbst gibt es hervorragende Einleitungen, sie sachlich sind aber fürs Auge und visuelle Menschen wie mich, fehlt ihnen etwas. Eine Prezi lockert die Inhalte gut auf:


Doch auch hier bin ich auf Unsicherheiten gestoßen. Wie kann ich bei Prei eine CC-Lizenz direkt einbinden bzw. auswählen. Leider habe ich nichts dazu gefunden, also fügte ich die Lizenz einfach nur als Bild ein. Ziemlich blöd, weil so die Prezi bei einer OER nicht gefunden wird. Wer kann mir einen Tipp geben?

Sonntag, 5. Mai 2013

Ich kann Wiki!

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Meine Reise zu Wiki hat begonnen.
Nein, ich bin nicht größenwahnsinnig geworden aber doch ein wenig stolz auf mich. Ich habe mich nämlich zum ersten Mal überhaupt an das Editieren einer Wiki gewagt. In dieser Woche beschäftigen wir uns auf #COER13 mit der Erstellung eigener Materialien. André hat uns in der online-Veranstaltung eine hervorragende Einführung dazu gegeben. Unter anderen hat er eine eigene Wiki erstellt, wo wir unsere Beiträge und eigene Seiten integrieren können.
Also nahm ich mir vor eine eigene Unterseite mit weiterer Sammlung von diversen Werkzeugen, die ich benutze und die noch nicht vorgestellt wurden, zu machen. Ja, das war etwas ernüchternd, weil ich auch nach längerem Ausprobieren nicht geschafft habe, den Durchblick zwischen Seiten, Unterseiten, Diskussionen und Abschnitten, die durch Betitelung entstehen, zu bekommen. Verzweifelt wandte ich mich an unser COER-Forum und bekam prompt Hilfe. So falsch lag ich mit meinen eigenen Versuchen nicht, nur ein wenig durcheinander. Mit den neuen Tipps war es ein Klacks die eigene Unterseite zu kreieren. Hier ist sie: http://www.andre-spang.de/wiki/index.php?title=Hedwig.Seipel.COER13
Jetzt will sie auch weiter gefüttert werden. Damit werde ich mich in den nächsten Tagen beschäftigen, doch zuerst habe ich eine neue Idee für eine Prezi, die ich selbstverständlich als OER herstellen werde. Lasst Euch überraschen und habt ein wenig Geduld ;-).

Freitag, 3. Mai 2013

Die Karte ist da!

Heute bekam ich eine echte Postkarte! Das passiert im Zeitalter der virtuellen Kommunikation eher sehr selten.

Danke an Sandra & Co vom Team #COER13.

Übrigens, bei COER läuft weiterhin alles so prima und ist sehr interessant. Gestern fand wieder eine online-Veranstaltung, diesmal ging es um Werkzeuge und Mittel zur Erstellung von OER. Wir haben eine Menge an Informationen erhalten, die ich gerade aufzuarbeiten versuche. Ich hoffe, in Kürze einen vernünftigen Beitrag dazu zu verfassen.
Bis später...

Mittwoch, 1. Mai 2013

OER anders erklärt

Normalerweise bin ich kein Fan von Rap, doch das Video finde ich echt große Klasse! Danke für den Tipp von Organisatoren des #COER13!

Dienstag, 30. April 2013

Danke für die Auszeichnung :-)

Die offizielle #COER13 Suche ist zu Ende. Nach Höhen und Tiefen, die ich dabei hatte, erfuhr ich zum Schluss eine tolle Überraschung. Meine Suche nach OER zum Thema "Bestattung" wurde als ein der vier Highlights der Suchwoche erwähnt. DANKE!
Selbstverständlich habe ich sofort im Lebenswandlung-Blog, für den die Suche auch bestimmt war, über #COER13 erzählt.

Und jetzt geht es mit dem Sichten der Materialien für diese Woche weiter...

Sonntag, 28. April 2013

Fazit der zweiten Woche

Das Ergebnis der Such-Woche auf Edutags
Heute geht die zweite #COER13 Woche zu Ende. Sie hat mich ein wenig Nerven gekostet, doch die Aha-Effekte, die ich erleben dürfte, haben alles wieder gut gemacht.
Warum meine Nerven strapaziert waren, erzählte ich bereits im letzten Beitrag. In den letzten Tagen ist es nicht viel anders geworden. Meine Quote zwischen Zeitaufwand bei der Suche nach OER-Marterialien über E-Learning zu der Menge an brauchbaren Ergebnissen, stellt mich nicht zufrieden. Der beste Treffer ist Wiki-Educator. Dort finde ich weiterführende Inhalte, die mich inspirieren, ohne dass ich den Durchblick hätte, wie diese Wiki wirklich funktioniert.
Bei meinem zweiten Thema "Marketing" bin ich deutlich erfolgreicher gewesen. Dazu liefert sogar Google viele brauchbare Ergebnisse. Dabei bin ich auf eine Marketing-Wiki, die alle wichtigsten Begriffe gut erklärt, gestoßen.
Mein Fazit für diese Woche:

  • Viel über Suchfunktionen und Recherche im Internet dazu gelernt.
  • Ich habe erkannt, dass meine Such-Management verbesserungsbedürftig ist. Ziel muss sein, weniger Zeit, mehr Treffer.
  • Nette Teilnehmer virtuell näher kennengelernt.
Für die nächste Woche bin ich sehr gut motiviert, weil wir nicht mehr suchen, sondern selbst machen werden! Genau das richtige für mich. Als Beweis dafür, habe ich schon heute etwas gebastelt. ein Kleeblatt aus den 246 Tags, die man bei Edutags findet, wenn man COER 13 auswählt. Das ist doch ein Erfolg, oder ;-).

Donnerstag, 25. April 2013

Ungewöhnliche Suche

Ein tolles Foto, das ich bei pixabay mit CC-0 gefunden habe.
Die aktuelle #COER13 Aufgabe lautet "Suchen und Finden". Am Ende werden u.a. die ungewöhnlichen Treffer ausgewählt. Das brachte mich auf eine Idee. Obwohl mein Schwerpunkt "E-Learning" ist, arbeite ich an verschiedenen Projekten für verschiedene Kunden. So bin ich über fünf Ecken in der Bestatter-Branche gelandet und aus diesem Zusammenhang begann ich im September 2010 mit dem "Lebenswandlung-Blog". Für die Beiträge, die mehrmals pro Woche (in der Regel) erscheinen, bin ich ständig auf der Suche nach Themen und Bildern. Warum also nicht nach OER suchen? Ich tat es und erlebte eine positive Überraschung, denn ich fand mehr und viel schneller gutes Material als bei der Suche nach "E-Learning"! Deshalb bitte nicht wundern, wenn Sie bei meinen Edutags über den Tag "Bestattung" stolpern - es ist weder Fehler, noch ein Scherz. Das Thema ist mir wichtig.

Dienstag, 23. April 2013

Wie digital ist Deutschland?

Wenigstens die Fotos der Pressekonferenz zur Studie sind
mit CC-BY-ND / Initiative 21 versehen.
Was nutzen OER, E-Learning oder MOOCs, wenn man kein Internet hat oder kein nutzt? Gar nichts. Deshalb sind Informationen über die Nutzung von internet in Deutschland für mich sehr interessant. Am Montag wurde im Konferenzzentrum der Bundespressekonferenz die Studie "D21-Digital-Index", die im Auftrag der Initiative D21 von Infratest erstellt wurde, vorgestellt.
Die vorgestellte Zahlen stimmen positiv:

  • 76,5% der Deutschen nutzen Internet
  • 58,3% verfügen über Breitbandverbindung, die beim E-Learning vorteilhaft ist
  • Frauen legen bei der Internetnutzung zu, bleiben aber mit 71,8% immer noch hinter den Männern (81,4%)
  • Nur oder immer noch 28,9% aller Deutschen über 14 Jahre sind absolute Internet-Skeptiker.
Zu dem letzten Punkt empfiehlt die Studie: "Personen, die nicht im Internet angekommen sind, sollten gezielt angesprochen und durch Initiativen an digitale Themen herangeführt werden. Dabei gilt es, gezielt Ängste zu nehmen und Vorurteile abzubauen." Damit wären wir wieder bei Bildung und Weiterbildung.
Auch wenn die Studie kein OER ist (zumindest konnte ich keine CC-oder vergleichbare Lizenz erkennen), bietet sie eine gute Ergänzung zu #COER13. Sie kann kostenlos unter: http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2013/04/digitalindex.pdf gelesen und heruntergeladen werden.


Sonntag, 21. April 2013

Suche ohne Ende

Was habe ich mir nur mit #COER13 bloß angetan! Ich bewege mich gerade zwischen such-süchtig und such-müde. Dank der Tipps, die ich bei der letzten online-Veranstaltung erfahren habe, machen mir Internet-Recherchen noch mehr Spaß. Es ist schon wahnsinnig, wie schnell man immer weiter und tiefer kommt. Und genau das ist mein Problem zur Zeit. Ich verzettle mich total.
Mein Ziel, OER zum Thema E-Learning zu finden, scheint nicht so einfach zu sein. Das meiste, was ich finde, sind Blogs, die über OER berichten. Tauche ich in sie hinein, entdecke ich klasse Links und Berichte. Das Problem ist, die Ziele dieser Links sind meistens nicht OER, also Sackgasse. In solchen Situationen versuche ich mich zu belohnen und nach suche nach einfachen, schönen Dingen. So ist mir  das tolle Video zu Creative Commons unter die Tasten gekommen:

CC by edfilmsCH

Ich finde, die Möglichkeiten und Chancen Creative Commons Lizenzen zu benutzen sind nach wie vor zu wenig bekannt. Mal überlegen, wie ich selbst das Thema unterstützen könnte.

Ich freue mich auf die morgige online-Veranstaltung. Es geht um weitere Suchmöglichkeiten, diesmal auf Experten-Niveau.