Dienstag, 15. April 2014

#iMooX und ich hinke hinterher

Einfach weitermachen und nicht den Kopf in den Stein stecken!
Es ist Dienstag und meine Hausaufgabe von der letzten Woche ist immer noch nicht fertig. Aber der Reihe nach...
#iMooX läuft weiter und das Thema der letzten Woche war #OER. Die erste Aufgabe lautet:
Recherchieren Sie, ob offene Bildungsressourcen an österreichischen (oder deutschsprachigen) Universitäten und Hochschulen  bereits Verwendung finden oder sogar produziert werden.
Dazu könnte ich eine Reihe von Beispielen bringen, doch ich beschränke mich auf ein einziges, dafür äußerst aktuelles Beispiel. Parallel zum iMooX mache ich beim #SOOPAL mit. SOOPAL ist ist ein Online Kurs in Form eines xMOOCs in OPAL. OPAL (Online-Plattform für Akademisches Lehren und Lernen) ist die zentrale Lernplattform der sächsischen Hochschulen. Inhaltlich geht es im SOOPAL um die Strategie des E-Learnings. Die vier Themenblöcke sind
  • Didaktische Aspekte im E-Learning
  • Gezielter Technologie-Einsatz in E-Learning-Projekte
  • Von der Idee zum Projekt: Projektmanagement und Qualitätsmanagement im E-Learning
  • Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit im E-Learning
Teilnehmen können alle, die über Grundkenntnisse im E-Learning verfügen, wobei keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen sind. Die Lernmaterialien sind selbstverständlich #OER und der Zugang zur Plattform ist auch für hochschulfremde wie mich kostenlos. Ein Abschluss mit Zertifikat ist möglich, man kann aber auch ganz entspannt ohne eine Verpflichtung daran teilnehmen und einfach für sich lernen. Ich habe mich für die entspannte Variante entschieden und bin extrem froh darüber. Das Tempo, die Qualität und Anspruch der Lernmaterialien sowie der Umfang sind so konzipiert, dass man ein Vollzeitstudium braucht, um sie zu bewältigen. Die Inhalte und die Ausführung sind spitzenmäßig! Ich kann jedem, der sich mit E-Learning fundiert und auf hohem Niveau auseinandersetzen will, den #MOOC sehr empfehlen. Weiteres finden Sie unter: http://soopal.wordpress.com

Die zweite und die dritte Aufgabe heißen:
Überlegen Sie, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit es zu einer verstärkten Verwendung von Open Educational Resources kommt.
Finden Sie Argumente, die für und gegen das Anbieten und Nutzen von OER sprechen.

Zu den Rahmenbedingungen zähle ich drei wichtige Voraussetzungen:
  1. Die Lizenzierung der Materialien muss noch einfacher, vor allem in der praktischen Ausführung, werden. Zurzeit kann eine rechtlich konforme Dokumentierung der CC-Lizenzen bei mehrfach überarbeiteten Materialien zu einer eigenständigen Dokumentation ausufern. Das schreckt ab.
  2. Die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle zur Finanzierung von OER darf keinen Tabus unterliegen. Hier ist ein Dialog mit der Wirtschaft vonnöten.
  3. Die Bereitschaft Wissen und KnowHow ehrlich und offen zu teilen muss wachsen und sich vor allem herumsprechen.
Weitere Quellen für diverse #OER-Quellen habe ich im MOOC-Forum (weiterhin nicht ohne technische Schwierigkeiten) und in der Facebook-Gruppe gestellt:
Bei Edutags führt folgender Link direkt zum Thema OER: http://www.edutags.de/zoomcloud/term/8761

Bei COER13 gibt es die besten Fundstücke im Forum. Es sind die Badges-Nachweise: http://www.coer13.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=59

Meine Nachweise, die ich jetzt sicher für mich noch ergänzen werde liegen unter: http://www.coer13.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=59&start=20#p1564

Außerdem habe ich noch die Schaubilder zu zwei Webinaren über OER und CC-Lizenzen zur freien Verfügung gestellt. Sie enthalten viele Links zu praktischen Anwendungsbeispielen:

Wie für die Hausaufgabe bestellt, erschien zeitnah folgender Beitrag im Blog der Bertelsmann Stiftung: http://blog.aus-und-weiterbildung.eu/oer-ist-in-gesellschaft-angekommen-wie-kann-es-weitergehen/ Ich finde, darin sind die wichtigsten pro und contra Argumente, sowie die Einschätzung der aktuellen Situation bestens ausgeführt. 

Die Anzahl der aktiven (sichtbaren) Teilnehmer des iMooX hat sich bei ca. 7 bis 10 Teilnehmern eingependelt. Von einem M= massive Kurs kann also nicht die Rede sein, doch der Zusammenhalt dieser Gruppe und der Austausch sind einfach gut. Es macht Freude dabei zu sein und an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Euch – die Mitmacher.