Sonntag, 4. Mai 2014

LMS und PLE bei #iMooX

Hauptsache man fühlt sich in einer Umgebung wohl.
Das gilt auch für Lernumgebungen.
In der vorletzten Woche beim #iMooX ging es um Lernmanagement-Systeme (LMS) und Personal Learning Environments (PLE). Die uns zur Verfügung gestellten Unterlagen waren, wie schon in den Wochen davor, sehr gut zusammengestellt und lieferten mir einige neue Erkenntnisse. Okay, Moodle kenne ich schon länger und habe mit der Plattform auch häufiger gearbeitet. Da Moodle vor allem im hochschulischen Umfeld eingesetzt wird, komme ich nicht sehr oft dazu, die Plattform zu benutzen. Man kann jedoch am Beispiel vom Moodle sehr gut die Funktionalität und Bedienbarkeit eines LMS lernen. Dabei erweist sich das vorgestellte Handbuch von Elke Lackner „Am Anfang steht der leere Kurs“ (Download unter: http://akademie.uni-graz.at/de/produkte/moodle-praxisbuch-als-e-book/ ) als erstklassige Hilfe.

Noch interessante fand ich die Informationen zu PLE. Der Begriff ist m.E. noch nicht so stark wie LMS verarbeitet. Die wörtliche Übersetzung als „persönliche bzw. personalisierte Lernumgebungen“ trifft m.E. den tatsächlichen Inhalt von PLE nur zur Hälfte. PLE-Tools ermöglichen nämlich nicht nur für sich selbst ein Lernumfeld zu schaffen, sondern auch mit anderen die Umgebung zu teilen. Damit wären wir wieder voll im Thema des kollaborativen Lernens, das sich wie ein roter Faden durch E-Learning zieht.

Die Plattform Trello (www.trello.com) kante ich vorher noch nicht. Sie hat mich sofort angesprochen und ihre intuitive Bedienung ist genau das, was ich bei solchen Anwendungen liebe (bin macverwöhnt). Zufälligerweise begann ich in den letzten Tagen mit einem Trainer-Kollegen ein Projekt, bei dem wir eine gemeinsame Lernumgebung brauchen. So startete ich den Versuch mit Trello und wir sind bisher sehr zufrieden. Die Möglichkeit Dateien direkt mit Dropbox zu verknüpfen finde ich sehr nützlich. Das Projekt dauert bis mindestens Ende des Jahres und ich bin gespannt, wie sich Trello bewahren wird.


Für die Organisation meiner eignen Aufgaben und Termine nutze ich gerne „Wunderlist“ (www.wunderlist.com), wobei ich zugeben muss, meine Kosequenz alle Aufgaben zu erfassen zeitweise stark nachlässt. Das ist aber nicht das Problem des Tools, sondern des Users. Und genau hier sehe ich die Schachstelle aller Learning- und Organisations-Systeme: Sie sind nur so gut, wie intensiv und systematisch sie genutzt werden. Ganz von alleine und nur per Knopfdruck läuft es leider nicht ;-). 

Nächste Woche ist die letzte #iMooX Woche, in der wir uns mit #MOOC beschäftigen werden. Ich bin neugierig, was uns dabei erwartet und welche Reflexionen der Teilnehmer zum iMooX selbst dabei zu erfahren werden.