Freitag, 18. November 2016

Blended Learning - wie ein Live-Vortrag zu OER wird

OER (Open Educational Resources) und ihre Vorteile zu verstehen, klappt am besten an praktischen Beispielen. Heute stelle ich vor, wie ein Online-Vortrag über Blended Learning zu OER wird.

Den Vortrag „Blended Learning: Wenn sich Online und Präsenz das Jawort geben“ habe ich kostenlos auf einem Business-Portal live gehalten. Die gleichen Inhalte stehen jetzt als Videocast auf YouTube unter der freien Lizenz CC-BY zur Verfügung.


Ein Videocast braucht Bewegung und Animation, um auf den User attraktiv zu wirken. Deshalb habe ich mich für eine Prezi statt für Powerpoint entschieden. Das Layout der Vorlage habe ich in grober Anlehnung an eine Standard-Vorlage erstellt. Das war wichtig, weil die Standard-Vorlagen zwar frei sind, auch für kommerzielle Verwendung, es jedoch nicht klar ist, ob sie auch unter eine freie Lizenz gestellt werden dürfen. Deshalb besser selber machen, was in dem Tool recht einfach geht.

Freitag, 30. September 2016

Mit Klout kostenlos auf die Frankfurter Buchmesse

Blogger sind anerkannte Pressevertreter - zumindest auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt.
Seit vielen Jahren besuche ich regelmäßig die Frankfurter Buchmesse. Dank meines Presseausweises kam ich immer in den Genuss einer freien Eintrittskarte. Dafür musste ich jedes Jahr die Akkreditierung mit einem aktuellen Presseausweis erneuern. Das hatte ich auch in diesem Jahr vor. Überraschenderweise gibt es einen neuen Weg der Akkreditierung. Alternativ zum Presseausweis gilt  der persönliche Klout-Score!

Mittwoch, 28. September 2016

Letzter Aufruf für...

... das Webinar "Open Educational Resources (#OER) und Urheberrecht"!


Am Donnerstag um 12:00 Uhr veranstaltet das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz Zentrum für lebenslanges Lernen e.V. , zusammen mit Unterstützer, ein kostenfreies #Webinar zu dem Thema "Open Educational Resources (OER) und Urheberrecht".

Das Webinar ist eine Veranstaltung des diesjährigen Deutschen Weiterbildungstages, der unter dem Motto "Weiterbildung 4.0-fit für die digitale Welt" läuft.

In dem einstündigen Webinar erfahren Sie konkret, wie OER  in der Bildungspraxis funktioniert und welche rechtlichen Aspekte dabei wichtig sind.
Ich bin dabei! Nicht als Teilnehmerin, sondern als Mitwirkende :-).

Um mehr Klarheit in dieses Thema zu bringen, erörtern wir mit Ihnen:  Was bringen OER – frei lizensierte Materialien – für die Bildungspraxis und welche rechtlichen Grundlagen müssen Weiterbildner beachten? Wie können Lehrende generell  urheberrechtsrelevanten Themen souverän im Arbeitskontext begegnen? Zu diesen Fragen stehen die E-Learning-Expertin und Trainerin Hedwig Seipel sowie der IT-Jurist Thomas Hartmann, Dozent an Hochschulen und in der beruflichen Weiterbildung, am 29.9.2016 in der Zeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr Ihnen Rede und Antwort.
(Quelle: CC-BY-SA, 3.0 DE by wb-web, Link zum Beitrag)

Schnell an den Anmeldeschalter und noch einen guten Platz kostenfrei sichern!

Anmeldung:
Email an requardt@die-bonn.de mit dem Stichwort "DWT_Webinar 2016"

Donnerstag, 8. September 2016

Ich hätte eine Frage zum Kurs E-Trainer...

Schon bald, am 3.10.2017 startet die zweite Runde der fachlichen #Weiterbildung für #Trainer zum geprüften E-Trainer.
Vom Interesse an dem Kurs bin ich sehr positiv überrascht und freue mich auf die intensive Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden.
Kurz vor dem Anmeldeschluss häufen sich Fragen zum Ablauf und Inhalt des Kurses. Deshalb fasse ich gerne die FAQ zusammen.

Ist "E-Trainer" nur eine andere Bezeichnung für "Online-Trainer"?

Nein. Ein Online-Trainer führt vor allem Online-Seminare, d.h. Webinare virtuell durch. Das Kompetenzfeld eines E-Trainers ist deutlich größer. E-Trainer sind nicht nur in virtuellen Räumen fit, sondern:
  • sie konzipieren, erstellen und führen Blended-Learning durch, 
  • sie können bestehende Seminarkonzepte in digitale Formen überarbeiten, 
  • sie wissen, wie Inhalte für WBTs für effektives Lernen aufbereitet sein müssen,
  • sie sind mit gängigen Werkzeugen und Technologien des E-Learnings vertraut.

Wer kann sich zum E-Trainer ausbilden?

Der Kurs zum geprüften E-Trainer ist optimal für Trainer, Dozenten, Seminarleiter und Tutoren in der Weiterbildung, die über eine Grundausbildung und praktische Erfahrung verfügen. Im Kurs werden keine Grundkompetenzen des Trainings vermittelt, sonderen auf einer soliden Basis neue Fachkompetenzen aufgebaut.

Wie viel Zeit muss ich investieren?

Montag, 25. Juli 2016

So werden Trainer mit der Hitze fertig

E-Trainer verstehen es, die äußeren Rahmenbedingungen
 richtig zu nutzen.
Foto: CC-BY-4.0, by Hedwig Seipel
An heißen Sommertagen schwitzen nicht nur Trainer/innen. Doch für diese Berufsgruppe gibt es eine elegante Lösung: mit #eLearning zum #eTrainer.

35°C im Schatten, Luftfeuchtigkeit über 75% - nein, wir sind nicht im Dschungel, sondern im Sommer 2016. Ein Anzug mit Krawatte oder ein Kostüm mit Stöckelschuhen sind keine gute Kleiderempfehlung bei den Witterungsverhältnissen. Die Füsse ins kalte Wasser gesteckt und der Arbeitsplatz in den Garten verlegt - den Luxus können sich nur E-Trainer leisten.

Wie unterscheidet sich ein E-Trainer von einem "normalen" Trainer in der #Weiterbildung?
Mit dieser Frage lässt sich ein großes Diskussions-Faß ohne Boden aufmachen. Deshalb beschränke ich mich hier auf meine persönliche, wissenschaftlich garantiert ungeprüfte Definition:

Dienstag, 24. Mai 2016

Der Kult-MOOC zu OER ist gestartet!

Gestern ist der #COER16, der #MOOC zu Open Educational Resources (#OER) in seiner dritten Auflage gestartet. Für mich ist er der Kult-MOOC zu dem Thema geworden. 2013, als COER die Welt erblickte, war ich schon dabei und er hat mich auf den OER-Weg gebracht. Deshalb bin ich in diesem Jahr wieder dabei. Klar, zu den Anfängern zähle ich mich nicht mehr, doch Lernen kann ich sicher noch viel dazu.



In einem der ersten Videos geben erfahrene OERer und OERinnen Tipps, wie man am besten in das Thema einsteigt. Dabei sind sich alle einig: einfach machen! Egal, ob man sich zuerst informiert, in vorhandenen Materialien stöbert oder probiert kleine Lernhäppchen selbst zu erstellen, wichtig ist, aktiv dabei zu sein.
OER entsteht häufig beim OER, so wie das Video mit den Tipps. Es wurde während des grandiosen OER-Festivals 2016 in Berlin gedreht. So hoffe ich bzw. ich bin mir sicher, dass beim #COER16 ebenfalls neue Impulse für OER entstehen werden. In der ersten Auflage des MOOCs haben wir in den Foren und sozialen Netzwerken eine Menge Materialien gesammelt und einiges entstehen lassen. Die Errungenschaften von damals sind alle noch für jeden abrufbar.
Dabei sind "virtuelle" Freundschaften entstanden, die sich über die Jahre weiter entwickelt haben und die auch im "echten" Leben gepflegt werden. Deshalb freue ich mich riesig, dass viele von Euch wieder dabei sind. Lasst uns OER rocken!

Dienstag, 10. Mai 2016

Wirkungsvoll online Präsentieren

Seitdem es PowerPoint und andere Präsentationssoftware gibt, ähneln viele Vorträge einer Folienschlacht. Sie sind echten Räumen kaum zu ertragen, doch virtuell sprengen sie eindeutig den zumutbaren Rahmen. Schade, weil wirkungsvoll online zu präsentieren gar nicht so schwierig ist.

Mein heutiger Blogbeitrag, der die "Goldene Gestaltungsregeln" erläutert erscheint nicht nur digital, sondern auch analog zwischen zwei Buchdeckeln im Rahmen des Buchprojektes "Frida". 
"Frida" (#frida16) ist ein spannendes Off- und Online-Projekt  von der Redemacherin Judith Torma Gonçalves, in dem Trainer, Berater, Blogger und andere Profis ihre Sicht auf unterschiedliche Aspekte der Kommunikation in kreativer Form zu Papier bringen. 
Als reales Notizbuch reist Frida seit Januar 2011 durchs Land und hat bei mir ihre 34. Station gemacht.
Als Ergänzung und Vertiefung der Buchbeiträge schreiben die beteiligten Autoren Artikel in ihren Blogs.

Deshalb zurück zum eigentlichen Thema.

Online-Präsentationen unterscheiden sich deutlich von Präsenzpräsentationen.  In echten Räumen fühlen sich die Menschen miteinander verbunden und entwickeln ein Gruppenzugehörigkeitsgefühl. Dieses Empfinden in virtuellen Räumen zu erreichen, ist die Kunst der Online-Präsentation. Sie brauchen einen eigenständigen Aufbau, eine mediengerechte Gestaltung und einen anderen kommunikativen Fokus als Präsenzpräsentationen, um ihre Wirkung voll entfalten zu können.

Die Qualität einer Online-Präsentation hängt von drei W-Faktoren ab:

Dienstag, 26. April 2016

Wer sich versteckt, hat schon verloren

Foto: CC-0, Public Domain via pixabay.com
#Webinare, Online Meetings, Web-Tutorials und andere Veranstaltungen in virtuellen Räumen, ohne ein Live-Bild des Referenten durchzuführen, ist ein No-Go! Warum? Das habe ich im Beitrag "Ich sehe, was Du nicht siehst" versucht zu erläutern.

Leider erlebe ich immer noch häufig, dass sich Redner in virtuellen Räumen überhaupt nicht live zeigen und keine Webcam nutzen. Letzte Woche hat ein Trainingsteilnehmer offen zugegeben, er wäre nicht auf die Idee gekommen, die Webcam einzuschalten :-(. Schade, dass sich die Tatsache, wie wichtig Nonverbales (Mimik, Gestik etc.) für unsere Kommunikation ist, in digitalen Umgebungen noch nicht herumgesprochen hat.

Anfang der Woche lachte mein Herz, als ich den Blogbeitrag "Schluss mit dem Versteckspiel" von  Andrea Joost las. Ihre Ausführungen beziehen sich zwar auf das Reden auf einer "echten" Bühne, doch die Erkenntnisse lassen sich weitgehend auf virtuelle Räume übertragen.

Mittwoch, 13. April 2016

Tolle Fotos nicht nur für #OER

Foto: CC-0 Public Domain via Unsplash
Wer Materialien erstellt oder publiziert, der braucht ständig gute Fotos. Ob für eigene Webseite und Angebote, #Weiterbildung, #Elearning, Trainingsunterlagen oder Blogbeiträge – wir sind ständig auf der Suche nach ausdrucksstarken Fotos, die am besten kostenlos sein sollten. Eigentlich ist es nicht schwierig, sie im Internet zu finden - wenn die Unsicherheit bezüglich des Urheberrechts nicht wäre. Einen Ausweg bieten frei lizenzierte Bilder unter #creativecommons. 

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Quellen für frei lizenzierte Bilder. Da die Lizenzen unterschiedliche Möglichkeiten zur Weiterverwendung bieten, ist unbedingt bei jedem gewählten Bild zu schauen, ob Verwendungszweck und Lizenz zusammenpassen. Hinweise zur richtigen Anwendung von freien Lizenzen finden Sie unter anderem in dem Beitrag „Teilen aber richtig!“.
Die Reihenfolge der vorgestellten Anbieter ist alphabetisch und sie stellt keine Bewertung dar.

Donnerstag, 24. März 2016

Frohe Ostern





Obwohl ich bis über beide (Hasen-)Ohren in Arbeit stecke, habe ich mir den Spaß gegönnt und ein Ostern-Video gebastelt. Zugegeben, die Vorlagen waren schon fertig ;-) und deshalb  kann es leider kein #OER -Gruß sein. Bitte um Nachsicht.


Montag, 21. März 2016

E-Learning mit Auszeichnung

Die Urkunden wurden mir vom Vorstand des vebn, Herrn Andreas Eißner
und Frau Annabelle Jandrich überreicht.
Der letzte Donnerstag war ein toller #elearning -Tag für mich. Ich habe auf der Mitgliederversammlung des Verbandes eLearning-Business den Gütesiegel mit Auszeichnung für den "Geprüften E-Trainer" überreicht bekommen. Der Weg zu den beiden Urkunden war recht lang und mit viel Arbeit verbunden, doch er hat sich gelohnt. Es tut gut eine fundierte Anerkennung für die eigene Arbeit in den Händen zu halten.
Eine Zertifizierung habe ich angestrebt, weil ich wissen wollte, was die von mir konzipierte und erstellte Weiterbildung zum E-Trainer/in, im #blendedlearning Format, wirklich taugt. Lange habe ich nach einer geeigneten #Zertifizierung gesucht. Sie sollte für mich als Einzelunternehmerin erchwinglich und durchführbar sein, eine hohe, qualitative Relevanz besitzen, wissenschafltiche Kriterien berücksichtigen und ein transparentes Verfahren bieten. Dann, fast durch Zufall, fand ich den Gütesiegel des vebn und legte los.
Der Prüfungsprozess ist streng. Eine Experten-Jury prüft das eingereichte Produkt nach 90 Kriterien, die in 9 Bereiche aufgeteilt sind:

Montag, 7. März 2016

#Weiterbildung hat bei #OER mächtig aufgeholt

Die Entwicklung von OER in den einzelnen Bildungsbereichen verläuft recht unterschiedlich. Bisher teilten Schulen und Hochschulen das Feld fast vollständig untereinander auf. Das OER-Festival 2016 (#OERde16) hat bestätigt: die Weiterbildung holte mächtig auf und ist auf dem besten Wege in die erste Liga.

Der Grund ist für mich relativ klar. Die Rahmenbedingungen, in denen sich Weiterbildung bewegt, sich deutlich flexibler als in den anderen Bildungsbereichen. Die starke Heterogenität der Erwachsenen-/Weiterbildung ist prädestiniert für den vielfältigen Einsatz von OER. Auch die Fragen der Qualitätssicherung können hier offener und praxisorientierter beantwortet werden. Außerdem sind die Entscheidungswege, OER einzusetzen, überschaubar. Trainer/innen und Dozent/innen können weitgehend frei entscheiden, welche Materialien sie in ihren Trainings und Schulungen einsetzen.
Damit die Entwicklung von OER in dem Bereich kontinuierlich und nachhaltig weiter geht, müssten noch einige Szenarien verwirklicht werden:

Samstag, 5. März 2016

Kleine Nachlese zum OER-Festival #OERde16

Das Logo des OER-Festivals 2016 als filigranes Kunstwerk.
Foto: CC-BY 4.0 by Hedwig Seipel
Drei Tage Berlin, vollgepackt mit #OER liegen hinter mir.  Sie waren informativ, konstruktiv, aktiv, nett, lustig und eine organisatorische Meisterleistung. Vielen Dank an das grandiose Orga-Team rund um Jöran Muuß-Merholz und Kristin Narr! Ihr habt nicht nur dafür gesorgt, dass der gesamte Ablauf perfekt funktionierte, sondern habt uns auch immer wieder mit angenehmen Nettigkeiten überrascht. Der O(E)RGA-Award mit Herz gehört Euch!
Inzwischen gibt es im Netz einige Zusammenfassungen des Festivals #OERde16, hier noch einige persönliche Rückblicke und Erinnerungsfotos:

Montag, 15. Februar 2016

OER für die betriebliche Weiterbildung

Auf dem diesjährigen #LEARNTEC Kongress referierte ich über die Bedeutung von Open Educational Resources (#OER) in der unternehmerischen #Weiterbildung. Die Prezi zu meinem Vortrag steht unter #creativecommons CC-BY und ist online abrufbar.
Das Thema hat bereits im Vorfeld bei der Redaktion des "eLearning Journals" Interesse geweckt und ich wurde interviewt. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion darf ich den Text auch online veröffentlichen: "Open Educational Resources - auch für betriebliche Bildung Interessant?". Bitte beachten Sie, dass der Artikel (leider) unter klassischem Copyright steht. Auf der Messe habe ich mich länger mit Mathias Fleig, dem Stellv. Chefredakteur des Magazins unterhalten und wir haben vereinbart, das Thema OER im Laufe des Jahres in einem weiteren Beitrag fortzusetzen. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Donnerstag, 11. Februar 2016

Hurra, ich habe gewonnen!

Heute hat mich der Hauptpreis erreicht!
(Foto nicht unter einer freien Lizenz)
Beinah hätte ich die Email ungelesen gelöscht, weil im Betreff "Mein Glückwunsch" stand. Wieder irgendeine Werbung, dachte ich, doch dann schaute ich auf den Absender und wurde neugierig.
Und tatsächlich: Ich habe ein iPad® gewonnen!
Vor einigen Monaten nahm ich an der Honorarumfrage der managerSeminare teil und habe der Teilnahme am Preisausschreiben zugestimmt. Das Glück war bei mir und bescherte mir unter den fast 1.500 Teilnehmern den Hauptpreis. Grade rechtzeitig, weil mein altes iPad®  der ersten Generation seine Dienste immer häufiger verweigert.
DANKE an managerSeminare für den tollen Preis!

Übrigens, in der Honorarstudie finde ich mich gut wieder. Der durchschnittliche Honorarsatz für Trainer liegt bei ca. 1.333€, passt zu meiner Kragenweite. Schade nur, dass so viele Kolleginnen sich unter dem Preisniveau der Männer positionieren. Warum?! An der Fachkompetenz kann es nicht liegen.

Tags: @msmagazin, #managerseminare, #trainer, #weiterbildung

Donnerstag, 4. Februar 2016

Sie war richtig gut, die #LEARNTEC 2016

Vor einer Woche ist die 24. LEARNTEC in Karlsruhe zu Ende gegangen und ich war zum neunten Mal dabei. In diesem Jahr ohne einen festen Stand (die beiden letzten Jahre betreute ich den #BDVT-Stand mit) aber mit viel Neugier und Vorfreude auf viele Gespräche. Obwohl ich nur am Donnerstag feste Termine im Kongress hatte, nahm ich mir volle drei Tage Zeit, um die Messe wirklich detailliert zu ergründen. Und es hat sich wirklich gelohnt.

Die Welt ist ein Quiz
Meine ersten Learning-Snacks.
Jede LEARNTEC hat ihren "gefühlten" Trend. Gefühlt, weil nicht objektiv belegbar, doch total spürbar, wenn man in aller Ruhe durch die Halle schlendert. Letztes Jahr waren es die "Erklärvideos". An jeder Ecke gab es die "Sendung mit der Maus für Erwachsene". Nichts für Ungut, ich finde gut gemachte Erklärvideos klasse und nutze bzw. mache selbst welche. Nur die Meinung, sie wären ein Mittel für alles und jeder sollte sie jederzeit einsetzen, kann ich nicht teilen. In diesem Jahr reduzierte sich die Anzahl der Anbieter von Videos deutlich und nur die wirklich besten haben überlebt. Die übrigen sind vielleicht mit auf den nächsten Zug gesprungen, nämlich den Quiz-Zug. Unzählige Apps, Plugins und Tools priesen die Vorteile des Microlearnings mittels Frage-Antwort-Spiele an.
Ich habe meinen Favoriten sehr schnell gefunden und bin - immer noch - total begeistert. Es sind die "Learning Snacks". Klar habe ich sofort selbst Snacks erstellt und bin mir sicher, es werden noch viele dazu kommen. Außerdem eignet sich das Tool hervorragend als Baustein für #Trainings und #Blendedlearning.

Webcampus ist erwachsen geworden
Auf dem Messestand von Webcampus.
Seit einigen Jahren kooperiere ich mit der Alphabrik GmbH in Hamburg, die den Webcampus auf den Markt gebracht hat. Hut ab, noch vor einem Jahr steckte der Webcampus als recht einfaches LMS in den Kinderschuhen. Inzwischen ist daraus eine smarte Komplettlösung für digitales Lernen geworden. Webcampus ist speziell für KMUs entwickelt, bietet aber auch Trainern eine tolle Möglichkeit eigene Produkte zu erstellen und zu vermarkten an. Klar, ich nutze ihn für die eTraining.academy auch selbst. Ich wünsche Herrn Schulz und seinem Team weiterhin vier Erfolg und viele Kunden!

Teilen ist ein starkes Thema
Sharing Economy war zwar noch nicht direkt auf der Messe sichtbar, doch ein Geist des Teilens schwebte über zahlreichen Angeboten. Es ist mir deutlich aufgefallen, dass sich die Ansprache zahlreicher Technologieanbieter etwas verändert hat. Auch wenn ihre Produkte weiterhin als autarke Allrounder ausgelobt werden, spielen Schnittstellen und die Möglichkeiten fremde Inhalte oder weitere Tools anzubinden, eine wichtige Rolle in der Verkaufsargumentation. Die Anwendungen sind deutlich offener geworden und haben ihre Import und Exportfunktionen starke erweitert. Damit wird nicht nur das Teilen von Inhalten einfacher, sondern auch kollaborative Zusammenarbeit von Teams, die unterschiedliche Systeme benutzen, möglich. Vielleicht wird damit der Weg zu offenen Inhalten, im Sinne von #OER etwas einfacher und schneller.

Mein Fazit: Durch die LEARNTEC 2016 hat frischer Wind geweht und für gute Stimmung gesorgt. Hoffentlich hält die Brise im nächsten Jahr an. Ich gehe in jedem Fall wieder hin.