Montag, 25. Juli 2016

So werden Trainer mit der Hitze fertig

E-Trainer verstehen es, die äußeren Rahmenbedingungen
 richtig zu nutzen.
Foto: CC-BY-4.0, by Hedwig Seipel
An heißen Sommertagen schwitzen nicht nur Trainer/innen. Doch für diese Berufsgruppe gibt es eine elegante Lösung: mit #eLearning zum #eTrainer.

35°C im Schatten, Luftfeuchtigkeit über 75% - nein, wir sind nicht im Dschungel, sondern im Sommer 2016. Ein Anzug mit Krawatte oder ein Kostüm mit Stöckelschuhen sind keine gute Kleiderempfehlung bei den Witterungsverhältnissen. Die Füsse ins kalte Wasser gesteckt und der Arbeitsplatz in den Garten verlegt - den Luxus können sich nur E-Trainer leisten.

Wie unterscheidet sich ein E-Trainer von einem "normalen" Trainer in der #Weiterbildung?
Mit dieser Frage lässt sich ein großes Diskussions-Faß ohne Boden aufmachen. Deshalb beschränke ich mich hier auf meine persönliche, wissenschaftlich garantiert ungeprüfte Definition:

Ein E-Trainer (selbstverständlich sind stets auch E-Trainerinnen gemeint) ist ein Trainer, der in seiner Arbeit #eLearning mit klassischen Präsenztrainings optimal verknüpft.
Bitte nicht zu verwechseln mit Online-Trainern, die Präsenz zu 100% mit Anwesenheit in Webinarräumen ersetzt haben wollen.

Was macht einen guten E-Trainer aus?
Ein E-Trainer muss in erster Linie erkennen, welche Vorteile die Verknüpfung der "Präsenz-" und der "Online-Welt" mit sich bringt. Wer nur versucht, bei Präsenzveranstaltungen Geld zu sparen und diese einfach in die Online-Welt zu verlegen, der ist auf dem Holzweg. Ein guter E-Trainer versteht es, aus bewährten aber unter veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr funktionierenden Konzepten, neue Trainingsformate zu entwicklen und durchzuführen. Diese nennt man dann Blended-Learning oder Blended-Concepts.

Welche Kompetenzen sollte ein Trainer erwerben, um ein guter E-Trainer zu werden?
Die Kompetenzen, die einen Trainer zu E-Trainer machen, lassen sich in drei Hauptgruppen unterteilen:
  1. Medienkompetenzen, die für die Durchführung von Live-Online-Trainings benötigt werden.
  2. Methodisch-didaktische Kompetenzen, die den Transfer von Präsenz-Trainings in digitale Lernmodule möglich machen.
  3. Autoren-Kompetenzen, die zu für das Selbstlernen geeigneten Trainingsmaterialien führen. 
Warum sollen sich Trainer die zusätzlichen Kompetenzen überhaupt aneignen?
Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und wer glaubt, es wird auch ohne gehen, dem ist nicht zu helfen. Das gilt auch für die Weiterbildung und für alle Trainer, die auch in der Zukunft gute Umsätze machen wollen. Es reicht nicht mehr, Seminartage zu verkaufen. Auftraggeber erwarten Lösungen, die effizientes Training nach Bedarf, mit Transfersicherung in die Praxis und hoher Nachhaltigkeit liefern. Um diese Kriterien zu erfüllen, müssen Trainer die digitale Welt betreten und nutzen.

So macht arbeiten Spaß! E-Trainer machen das Beste daraus.
Foto: CC-BY-4.0, by Hedwig Seipel
Kommt jetzt die Werbung?
Ja, sie kommt. Mitte des Monats ist die erste Runde der fachlichen Weiterbildung zum "Geprüften E-Trainer" erfolgreich zu Ende gegangen. Die Teilnehmenden haben ihre Prüfungen abgelegt und starten jetzt richtig durch. Wie sie die Weiterbildung erlebt haben, das teilen sie öffentlich mit
Für mich als Leiterin dieser Ausbildung war es eine bereichernde Erfahrung, die Lust auf mehr macht. Und es geht weiter. Am 3. Oktober startet die nächste Runde und sie wird gut, weil die Teilnehmenden wieder großartig werden. Sind sie dabei? Es ist noch der eine oder andere Platz frei.

Wollen Sie mehr erfahren?
Klar, niemand will eine Katze im Sack kaufen. Deshalb lade ich Sie zu einem Informationswebinar, in dem Sie das Wesentliche über die Weiterbildung erfahren und selbstverständlich Antworten auf Ihre individuellen Fragen bekommen, ein. Zur Wahl stehen drei Termine:

  • 29.07.2016 um 10:00 Uhr
  • 02.08.2016 um 17:30 Uhr
  • 18.08.2016 um 15:00 Uhr

Das Webinar ist selbstverständlich kostenlos und dauert 30 Minuten. Ich freue mich auf Ihre Anmeldung.